Trumps Rede
Das Blaue vom Himmel

Donald Trump verspricht den Amerikanern eine neue Ära des Wohlstands, falls er ins Weiße Haus einziehen sollte. Doch hält seine Rede den Tatsachen stand? Trumps Wirtschaftsprogramm im Faktencheck.
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WashingtonDonald Trump fuhr in seiner wirtschaftspolitischen Grundsatzrede schwere Geschütze gegen Hillary Clinton auf und nahm die Finanzpolitik der US-Regierung ins Visier. Ein Überblick über die Einlassungen Trumps bei der Vorstellung seines Wirtschaftsprogramms - und ob diese den Fakten standhalten.

TRUMP ÜBER CLINTON: „Sie hat gesagt, dass sie die Steuern für die Mittelschicht anheben möchte.“
DIE FAKTEN: Sollte Clinton das gesagt haben, ist wohl klar, dass sie es nicht so gemeint haben könnte. Ihre Wirtschaftsagenda sieht nicht näher erläuterte Steuererleichterungen vor. Wiederholt hat Clinton zudem erklärt, dass sie die Abgaben auf mittlere Einkommen im Falle ihres Wahlsiegs nicht erhöhen wolle.

In einer Wahlkampfrede in Omaha im US-Staat Nebraska sprach sie in der vergangenen Woche über „fairere Regeln für die Mittelschicht“, schob dann jedoch einen Satz hinterher, der für Verwirrung sorgte und im Netz kursiert. „Wir werden die Steuern der Mittelschicht erhöhen“, erklärte Clinton. Beobachter gehen allerdings davon aus, dass sich die Demokratin da versprochen haben muss. Denn ihre steuerpolitischen Vorschläge für die Mittelschicht gelten als konstant.


TRUMP: „Man kann noch nicht einmal ein Kleinunternehmen gründen unter der immensen Regulierungslast, die wir heute haben.“
DIE FAKTEN: Trump übertreibt. Es gibt zwar klare Anzeichen dafür, dass sich das Tempo der Firmengründungen verlangsamt hat. Doch den von Trump angedeuteten Stillstand gibt es so nicht. Für den Zeitraum zwischen 2011 und 2013 - den Jahren mit aktuellsten Daten - fand die amerikanische Zensusbehörde heraus, dass die Zahl der Firmen mit weniger als vier Mitarbeitern um 43 232 auf 3,58 Millionen gestiegen ist.

Gleichwohl sollte niemand annehmen, dass Überregulierung allein die Flaute bei Kleinfirmen-Gründungen erklärt. Die meisten Unternehmer setzten nämlich auf Privatersparnisse, Eigenheime und Kreditkarten zur Finanzierung neuer Firmen, ehe das Platzen der Immobilienblase ihren Zugang zu Krediten erschwerte, wie Dennis Lockhart, Präsident der Zentralbank von Atlanta, erläuterte. Studien zufolge schränken auch Bildungskredite das Unternehmertum junger Amerikaner ein.

Kommentare zu " Trumps Rede: Das Blaue vom Himmel"

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  • Die Überregulierung der Banken hat in die Weltfinanzkrise geführt, oder was?
    Werden wir nun nie erfahren, ob und was von Trumps Plänen Realität wird?
    Alles ist doch möglich, wenn die nötigen Voraussetzungen und Bedingungen erfüllt sind.
    Deshalb sind doch so viele der Meinung, man müsse nur Trump wählen und alles wendet sich zum Besten. Amerika zuerst! Will man in den USA nun wieder Maschinenbau aufbauen oder wird man weiter in Deutschland kaufen? Mit welchen Fachkräften will man deutsche Qualitätsarbeit nachahmen? So wie in England nach dem Brexit???
    Werden bei den erforderlichen Investitionen nach Trump die Staatsschulden wieder um 1.000 Milliarden Dollar im Jahr steigen, wie berichtet wurde? Dann bleiben die Zinsen auch bis 2020 bei NULL! Bis dahin hat das stagnierende Deutschland ohne Wachstum der Wirtschaft und der Produktivität (Wirtschaftswoche) schon 500 Milliarden Euro Zinsen gespart.
    Wählt Trump - das ist besser für Deutschland!

  • Trump ist ein guter Mann, eine Mauer als Konjunktur-Programm, das kennen wie in Europa und auch in Israel sehr gut.

  • GOTT BEWAHRE AMERICA...

    DASS HILLARY CLINTON AN DER MACHT KÄME !

    Es wäre einer der schlimmste REZESSION FÜR DIE GESAMTE US-WIRTSCHAFT !!!


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