US-Vorwahlen
Clinton ist so gut wie durch

Fünf Staaten standen am „Super Tuesday II“ zur Wahl, darunter Schlüsselstaaten wie Ohio und Florida. Bei den Demokraten heißt die große Siegerin Hillary Clinton – nun kann sie sich einen Lebenstraum erfüllen.

Miami/WashingtonMit starken Siegen in US-Schlüsselstaaten haben Hillary Clinton und Donald Trump große Schritte in Richtung Präsidentschaftskandidatur gemacht. Clinton holte bei den Demokraten alle fünf Staaten, Trump bei den Republikanern vier von fünf. Bei den Demokraten fuhr Clinton sehr wichtige Siege in Florida und Ohio ein. Außerdem gewann sie in North Carolina und Illinois – ein bitterer Abend für Konkurrent Bernie Sanders. Clinton sicherte sich damit eine große Zahl weiterer Delegierter auf dem Weg zur Präsidentschaftskandidatur – und kann weiter von ihrem Ziel, dem Weißen Haus, träumen.

Vor jubelnden Anhängern sagte eine strahlende Clinton: „Das ist ein weiterer Super Tuesday für unsere Kampagne.“ Ernst fügte sie hinzu: „Dieses ist möglicherweise einer der folgenreichsten Wahlkämpfe unseres Lebens.“ An Trumps Adresse sagte Clinton: „Unser Oberkommandierender muss in der Lage sein, unser Land zu verteidigen und nicht, es zu erniedrigen. Er sollte unsere Verbündeten für uns einnehmen und sie nicht vor den Kopf stoßen.“.

Nun stellen sich die Demokraten die Frage, wie lange Hillary Clintons Widersacher Bernie Sanders noch durchhalten kann und will. Mathematisch hat er nach dem Verlust von Ohio und Illinois an Dienstag kaum noch eine Chance. „Wir glauben nicht, dass Senator Sanders noch gewinnen kann“, sagt Clintons Sprecherin Jennifer Palmieri. Doch hat dieser mehrfach angekündigt, seine „politische Revolution“ zu Ende führen zu wollen. Sanders hat von seiner Anhängerschaft soviel Geld in Kleinspenden gesammelt, dass sein finanzieller Atem leicht bis zum Parteitag im Juli reichen könnte.

Nach Auffassung von Experten schadet der Senator, der vor allem bei der Jugend gut ankommt, jedoch seiner Partei. „Bernie Sanders ist der beste Freund, den die Republikaner jemals hatten“, sagt Allan Lichtman. Donald Trump, das sagen zumindest bisher alle Umfragen, kann Hillary Clinton bei der Präsidentschaftswahl nicht schlagen. „Das kann nur Bernie Sanders“, sagt Lichtman.

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