US-Vorwahlen: Clinton sammelt schon Munition gegen Trump

US-Vorwahlen
Clinton sammelt schon Munition gegen Trump

Bei den Republikanern sind die Vorwahlen in elf Staaten vielleicht schon das entscheidende Gefecht um die Präsidentschaftskandidatur. Dass Favorit Trump vom rassistischen Ku Klux Klan unterstützt wird, sorgt für Aufregung.

WashingtonDer Februar – das war Vorgeplänkel. „March matters“, so heißt es in den USA – der März ist wichtig. Die ersten Vorwahlen sind vor allem psychologisch und als Startrampe bedeutend, aber richtig gezählt wird im März. An diesem Dienstag steuert das Rennen zur Nominierung der US-Präsidentschaftskandidaten mit Vorwahlen in elf Staaten auf den vorläufigen Höhepunkt zu.

Am „Super Tuesday“ stemmen sich bei den Republikanern die abgeschlagenen Bewerber Ted Cruz und Marc Rubio gegen einen drohenden Durchmarsch des nach vier Vorwahlen führenden Milliardärs Donald Trump. Bei den Demokraten schickt sich Hillary Clinton an, ihre Favoritenrolle zu unterstreichen. Und sie beginnt bereits damit, Wahlkampfmunition gegen Trump zu sammeln.

Die etablierten Senatoren Cruz und Rubio räumten bereits ein, dass der politische Quereinsteiger Trump nicht mehr von ihnen aufzuhalten wäre, sollte er am „Super Tuesday“ mit klaren Siegen durchmarschieren. Zugleich verschärften sie den Tonfall gegen den Geschäftsmann und früheren Reality-TV-Star. Der bietet ihnen eine große Angriffsfläche, da er sich nicht sofort von einer Wahlempfehlung des früheren Führers des rassistischen Ku-Klux-Klans, David Duke, distanzierte.

Duke hatte seinen Anhängern vergangene Wochen in einer Radioansprache gesagt, ein Votum gegen Trump wäre gleichbedeutend mit „Verrat an eurem Erbe“. Der Ku Klux Klan verficht die Ideologie von einer Überlegenheit der weißen Menschen. Trump gab sich am Sonntag im Fernsehsender CNN zunächst unwissend:  „Ich weiß nichts über David Duke. Ich weiß noch nicht mal, wovon Sie reden mit weißer Überlegenheit.“

Ihm wurde umgehend das Gegenteil bewiesen: 2000 erklärte er in der „New York Times“, er könne nicht für die Präsidentschaftskandidatur der Reformpartei antreten, weil sich an deren Rand Leute wie „David Duke, Pat Buchanan und Lenora Fulani“ tummelten. „Das ist nicht die Gesellschaft, in der ich mich befinden möchte“, schrieb er.

Seite 1:

Clinton sammelt schon Munition gegen Trump

Seite 2:

„Das ist nicht nur falsch, das macht ihn unwählbar“

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%