US-Vorwahlen
Super Trumpday

Donald Trump ist der große Sieger des großen Vorwahltags in den USA. Die republikanische Präsidentschaftskandidatur ist ihm nur noch schwer zu nehmen. Und er kann es kaum erwarten, sich mit Hillary Clinton zu messen.
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WashingtonDer Sieg, den Donald Trump am Dienstag beim Vorwahlmarathon in elf US-Bundesstaaten eingefahren hat, ist fast so gewaltig wie sein Ego. Trump triumphiert in Georgia, Arkansas, Alabama, Tennessee, Massachusetts, Vermont und Virginia. Amerika hatte sich auf einen „Super Tuesday“ eingestellt, ein „Super Trumpday“ wurde es. Die Präsidentschaftskandidatur der Republikanischen Partei ist ihm damit kaum noch zu nehmen.

Zwar gelingt es Ted Cruz neben seinem Heimatstaat Texas auch Oklahoma für sich zu entscheiden, doch damit hat der ultrakonservative Senator nur Minimalziele erreicht. Eigentlich hatte er gehofft, im Süden eine Siegesserie zu starten, die ihn bis ins Weiße Haus tragen sollte. Doch Trump bremst ihn aus, ehe er richtig in Fahrt kommen kann.

Der Wahlsieger tritt in einem goldverzierten Ballsaal auf. Er prahlt mit seinen Erfolgen – und sprudelt vor Schadenfreude. Seinen Rivalen Marco Rubio, „ein totales Leichtgewicht“, erklärt er zum großen Verlierer des Abends. Tatsächlich sieht es nicht gut aus für den jugendhaften Senator aus Florida. Zwar gewinnt er in Minnesota. Doch der Staat stellt gerade einmal 38 der insgesamt mehr als 1200 Delegierten für den Nominierungsparteitag im Juli in Cleveland.

Dabei hat sich das republikanische Establishment in der Hoffnung um Rubio geschart, Trump doch noch zu stoppen. Und es war der Jungsenator, der in den vergangenen Tagen Trump nicht einfach nur kritisiert, sondern als einen schwitzenden, in Selbstbräuner getunkten Hochstapler verspottet hatte.

Der Ertrag der totalen Offensive? Äußert bescheiden. In vielen Bundesstaaten kommt er auf nicht einmal 20 Prozent und liegt damit unterhalb der Schwelle, die er überschreiten müsste, um wenigstens einen Teil der Delegierten zu erhalten.

„Das Rubio-Projekt liegt in Trümmern“, bilanziert David Axelrod, früherer Chefstratege von Präsident Barack Obama. Der Jungsenator trete nicht nur gegen Trump an, lästern sie auf CNN, sondern auch gegen die Gesetze der Mathematik. Schon rechnerisch ist es Rubio kaum mehr möglich, die Kandidatur seiner Partei zu gewinnen.

Aus seinem Hauptquartier in Texas ruft Ted Cruz seine Rivalen auf, aus dem Rennen auszuscheiden und sich mit ihm gegen Trump zu verbünden. Eine Kandidatur des New Yorker Milliardärs wäre „ein Desaster“, warnt er. Doch durch seinen Sieg in Minnesota ermutigt denkt Rubio nicht daran, den Appell aus Texas zu befolgen, und auch John Kasich wird ihn nicht erhören.

Der moderate Gouverneur spekuliert auf Siege im Mittleren Westen, wo in den nächsten Wochen gewählt wird. Womöglich gelingt es ihm sogar, in Vermont zu gewinnen. Am späten Abend betrug der Rückstand auf Donald Trump weniger als zwei Prozentpunkte.

Cruz größtes Manko aber ist nicht die Uneinsichtigkeit seiner Rivalen, er ist es selbst: Cruz ist in den Führungszirkeln der Republikaner noch unbeliebter als Trump. Seine Zeit ihm Senat hat er vor allem damit verbracht, seine Parteigenossen zu verprellen.

Kommentare zu " US-Vorwahlen: Super Trumpday"

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  • Zum Glück ist es in dem USA nicht so einseitig wenn es um Wahl-Kampf geht.

    In Deutschland kann man lesen :

    Kanzlerin Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer können sich in der Flüchtlingspolitik nicht einigen.

    Richtig ist so etwas aber nicht...

    WEIL SONST DAS EUROPÄISCHE VOLK AUCH NICHTS MEHR MACHT...

    BIS MAN SICH UNTER DEM VOLK GEEINIGT HAT OB MAN DIE EU LÄNGER HABEN WILL ODER DOCH NICHT !

    Wenn ein Ehepaar sich streitet über welche farbe das Neuer Auto haben soll...

    dann verzichtet das Ehepaar trotzdem nicht auf dem regulären Alltäglicher ablauf.

    Die EU und die EU-POLITIKER TUN ALLE SO ALS GÄBE ES NUR DIE FLÜCHTLINGS-PROBLEMATIK ZUM ANSPRECHEN ???

    30 MILLIONEN EU-ARBEITSLOSEN und EINE NICHT REGISTRIERTE HOHER ANZAHL AN OBDACHLOSE MENSCHEN VERTEILT IN GANZ EUROPA WAR SCHON VOR DER FLÜCHTLINGSWELLE VORHANDEN !

    Doch da die EU dafür keine Antwort hatte und weiterhin keine Antwort hat...

    DA WIRD ABGELENKT IN EUROPA MIT MEDIEN BERICHTE ÜBER FLÜCHTLINGE !

    Die Flüchtlinge sind aber selbst Opfer der FALSCHE EU-POLITIK...

    WEIL EUROPA IN SYRIEN SICH RUSSLAND GEBEUGT HAT !

    SELBST DIE USA HAT VOR RUSSLAND WEGEN SYRIEN ZU LANGE KAPITULIERT!

    Baschar-al-ASSAD HAT NICHTS AN DIE WELT MEHR ZU SAGEN...AUßER ERST WENN BASCHAR-AL-ASSAD IN DEN HAAG VOR GERICHT STEHT MIT EINE ANKLAGE GEGEN SICH WEGEN VERBRECHEN AN DIE MENSCHHEIT !


  • "Wahlkampf Clinton/Trump kommen"
    Daszu wird es kommen. So oder mit den Republikanern. Oder meinen Sie das Trump sich so einfach die Butter vom Brot nehmen läßt. Dann würde er letztendlich alleine weiter machen, ohne den politischen Apparat der Republikaner..

  • So sollte man das auch mal sehen, zum Anderen sind das die Wahlen in den USA und die sollten selber am besten wissen wer für sie der bessere Präsident-in ist.

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