US-Wahlkampf
Außenministerium rügt Hillary Clinton

In ihrer Amtszeit als Außenministerin hat Hillary Clinton unerlaubt einen privaten E-Mail-Server benutzt. In einem Bericht rügt das Ministerium sie deshalb. Die Republikaner attackieren sie scharf.

WashingtonKurz vor dem Ende des US-Vorwahlkampfes muss sich die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton wieder mit der Affäre um ihre E-Mails herumschlagen. Sie hatte während ihrer Zeit als Außenministerin ihre Kommunikation über einen privaten Server laufen lassen. In einem Untersuchungsbericht des Außenministeriums wird sie dafür gerügt. Das schlachtet das republikanische Lager genüsslich aus.

In dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht heißt es, Clinton habe sich im Ministerium keine Erlaubnis dafür eingeholt, den privaten Server zu nutzen. Hätte sie es getan, wäre ihr das wahrscheinlich nicht erlaubt worden. Aus dem Bericht geht auch hervor, dass Mitarbeitern Clintons nahegelegt wurde, dass die Nutzung des Servers problematisch sei.

Clinton ist die Favoritin auf die Kandidatur der Demokraten. Die Affäre nagt seit längerem an der demokratischen Präsidentschaftsbewerberin. Sie sieht sich deswegen massiven Angriffen aus dem republikanischen Lager ausgesetzt. Insbesondere Donald Trump bringt das Thema immer wieder auf.

Der republikanische Parteichef Reince Priebus erklärte: „Die Ergebnisse des Generalinspekteurs sind nur das jüngste Kapitel in der langen Saga über Hillary Clintons schlechtes Urteilsvermögen, mit dem sie Gesetze gebrochen und unsere nationale Sicherheit aufs Spiel gesetzt hat.“ Clintons Sprecher Brian Fallon wies solche Anschuldigungen zurück. Der Bericht zeige, dass Clintons Verhalten im Einklang stünde mit dem anderer Außenminister oder hochrangiger Mitarbeiter.

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