US-Wahlkampf
Clinton setzt auf den blauen Schutzwall

Hillary Clinton tourt durch den Mittleren Westen. Die Auftritte der Demokratin sind ein Eingeständnis: Statt auf einen Erdrutschsieg hoffen zu können, muss sie ihren Vorsprung auf Donald Trump verteidigen.
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Washington/Es ist schwer zu wissen, wo Hillary Clinton am heutigen Freitag am liebsten wäre. In Arizona vielleicht, Georgia, vielleicht sogar Texas. Sicher ist: Es ist nicht Detroit. Die einstige Auto-Hochburg Amerikas, Heimat der Opel-Mutter General Motors, liegt in Michigan. Auf die Stimmen aus dem gewerkschaftlich geprägten Arbeiterstaat konnten sich Demokraten bei Präsidentschaftswahlen meistens verlassen, seit Bill Clintons Zeiten haben sie dort nicht mehr verloren.

Doch die Reise in die bröckelnde Industriestadt bleibt seiner Ehefrau und Nachfolgerin als Kandidatin nicht erspart. In einer historischen Markthalle wird sie dort erklären, wie sie die verschwundenen Fabrikjobs ersetzen will und das weitere Ausbluten der schrumpfenden Ex-Metropole verhindern will. Geschrumpft ist nämlich auch ihr Vorsprung auf Donald Trump in dem Staat. Der Milliardär macht sich schon Hoffnung, den Staat holen zu können.

An Halloween hielt er dort zwei Wahlkampfreden ab. Sein Vize Mike Pence, Gouverneur des Nachbarstaates Indiana, spricht einige Stunden vor Clinton in einem Flugzeughangar in der Hauptstadt Lansing. Die ungewohnte Aufmerksamkeit der Republikaner zeigt Wirkung, zumindest ein wenig: Die Nachrichtenseite Politico zählt den Staat als „Battleground State“, den beide Lager für sich gewinnen könnten.

Sehr wahrscheinlich ist ein Trump-Sieg in Michigan noch nicht, im Durchschnitt der Umfragen liegt Clinton in Michigan fünf bis sechs Punkte vorne. Doch schon die Tatsache, dass sie überhaupt persönlich um den Staat kämpfen muss, ist ein Problem und zeigt, dass sich das Rennen um die Präsidentschaft in den vergangenen Tagen gewandelt hat. Die letzten landesweiten Umfragen sehen Clinton noch zwei bis drei Prozentpunkte vor Trump, die Nachrichtensendungen sind voll mit Berichten über die FBI-Ermittlungen wegen ihres E-Mail-Servers.

In einer am Freitag veröffentlichten Erhebung der „Washington Post“ und des Senders ABC kommt Clinton auf 47 Prozent der Stimmen und Trump auf 44 Prozent. In einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage hatten beide Kandidaten gleichauf bei 46 Prozent gelegen. Befragt wurden für die neue Erhebung von Sonntag bis Mittwoch 1768 Erwachsene. Die Fehlertoleranz liegt bei 2,5 Prozentpunkten.

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Weniger vertrauenswürdig als Trump

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  • Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

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