US-Wahl
Obama legt in Umfragen zu

US-Präsident Barack Obama hat seinen Wahlgegner Mitt Romney in Umfragen überholt und legt in der Gunst der Wähler weiter zu. Romney muss eine Extraschlappe einstecken - und wirft ein Wahlkampfziel über den Haufen.
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WashingtonDer Parteitag der Demokraten hat US-Präsident Barack Obama nach einer neuen Umfrage eine deutliche Führung vor seinem republikanischen Wahlgegner Mitt Romney beschert. Laut der am Montag veröffentlichten CNN/ORC-Erhebung liegt der Demokrat nun mit sechs Prozentpunkten vorn: Er kommt auf 52 Prozent, Romney auf 46 Prozent. Dem Sender CNN zufolge bedeutet dies für Obama einen Sprung von vier Prozentpunkten nach oben innerhalb weniger als einer Woche.

Bereits zuvor hatten am Wochenende auch andere Umfragen einen Vorsprung von bis zu vier Prozentpunkten für Obama ergeben. Es ist allerdings eher üblich, dass Kandidaten jeweils nach ihren Parteitagen zulegen. Diese Wirkung verpufft dann häufig rasch wieder. Für Romney ist es indessen besorgniserregend, dass er von dem Treffen seiner Republikaner praktisch überhaupt nicht profitiert hat - nicht einmal vorübergehend.

Möglicherweise als Reaktion darauf überraschte Romney mit einer Kehrtwende: In einem Interview des Senders NBC erklärte der Republikaner, er habe keineswegs vor, alle Bestandteile von Obamas Gesundheitsreform zurückzunehmen.

So wolle er daran festhalten, dass Versicherer Klienten mit Vorerkrankungen nicht abweisen dürfen. Auch die Tatsache, dass automatisch Kinder von Versicherten den Schutz genießen, wolle er nicht antasten. Die komplette Abschaffung von Obamas Gesundheitsreform war bislang eines der Top-Wahlkampfziele von Romney gewesen.

Auch finanziell hat Obama die Nase vorn: Erstmals seit vier Monaten hat der Demokrat mehr Wahlkampfspenden eingenommen als sein konservativer Herausforderer, berichteten US-Fernsehsender am Montag unter Berufung auf die Wahlkampfteams.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Romney spaltet. Obama vereint. Und in Sachen Krankenversicherung hat er definitiv den richtigen Weg eingeschlagen.

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