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US-Wahlkampf: „Die Republikaner-Kandidaten sind schwach“

Eine schlechte wirtschaftliche Lage hilft in Wahlkampfzeiten in der Regel der politischen Opposition. In den USA gilt das jedoch nicht nicht unbedingt. Warum, erläutert der Politologe Johannes Thimm im Interview.

Republikaner-Kandidaten Herman Cain (l.) und Mitt Romney. Quelle: dapd
Republikaner-Kandidaten Herman Cain (l.) und Mitt Romney. Quelle: dapd

Warum sind die Fronten zwischen Republikanern und Demokraten so verhärtet?

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Johannes Thimm: „Die beiden Parteien haben grundsätzlich unterschiedliche Auffassungen darüber, wie man die Schuldenkrise der USA bekämpft. Die Demokraten wollen möglichst viele Sozialleistungen erhalten und sind dazu auch bereit für bestimmte Bevölkerungsteile, insbesondere die Wohlhabenden, die Steuern anzuheben. Die Republikaner lehnen Steuererhöhungen vehement ab und wären eher bereit, Ausgaben zu senken und Regierungsleistungen zu kürzen.“

Ist eine Annäherung in Sicht?

„Das Problem ist, dass wir uns schon fast wieder im Wahlkampf befinden. Die Republikaner haben im Moment kein großes Interesse an einer Einigung. Sie hoffen, dass es den Wiederwahlchancen von Präsident Obama schadet, wenn sich die Wirtschaft nicht erholt.“

Präsidentschaftskandidaten Wer Obama das Oval Office streitig machen will

  • Präsidentschaftskandidaten: Wer Obama das Oval Office streitig machen will
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Viele Amerikaner sind unzufrieden mit der Politik ihres Präsidenten. Profitieren die Republikaner davon?

„Eine schlechte wirtschaftliche Lage hilft immer der Partei, die nicht den Präsidenten stellt. Es wird immer der Amtsträger dafür verantwortlich gemacht, wenn die Dinge nicht so gut laufen, ob es nun seine Schuld ist oder nicht. Wenn sich die wirtschaftliche Lage nicht verbessert und die Arbeitslosigkeit nicht noch stärker sinkt, dann könnten die Republikaner davon profitieren.“

Haben sie bei der Wahl im kommenden Jahr eine wirkliche Chance?

„Das hängt auch davon ab, wer der republikanische Präsidentschaftskandidat wird.“

  • 02.01.2012, 11:16 UhrAnonymer Benutzer: BuergeJoerg

    Was für ein "kompetentes" Interview......

    Wieso läßt das HB nicht einfach das Thema ruhen.

    Ich finde die Berichterstattung zum Thema eigentlich nur noch peinlich.

  • 02.01.2012, 10:46 UhrM.Deyanaron

    Meiner Meinung nach wird Obama wieder gewinnen aber es wird ganz eng kommen,wie beim Bush in 2000-vielleicht eine Frage von 2 oder 3 kleine Bundesstaaten.Er hat vieles vermasselt aber er ist mir lieber als die Irren aus der anderen Partei.Da kann man nur Ron Paul nehmen aber der arme Mann hat keine Chance.

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