US-Wahlkampf: Jon Huntsman schlägt sich auf die Seite von Mitt Romney

US-Wahlkampf
Jon Huntsman schlägt sich auf die Seite von Mitt Romney

In den Umfragen landete er stets weit hinten, jetzt zog Jon Huntsman die Konsequenzen. Im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur der Republikaner gibt es nun ein Kandidat weniger - und Mitt Romney kann sich freuen.
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Washington/Myrtle BeachDer US-Politiker Jon Huntsman will sich aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner zurückziehen. Das sagte der Leiter seines Wahlkampfteams, Matt David, am Montag der Nachrichtenagentur AP. Zudem wolle sich Huntsman am Montagmorgen bei einer Veranstaltung in South Carolina für seinen Konkurrenten Mitt Romney aussprechen.

Huntsman werde noch am Montag seinen Verzicht erklären und eine Wahlempfehlung für den aussichtsreichsten Bewerber im konservativen Lager, Mitt Romney, abgeben, verlautete aus seinem Umfeld.

Der früherer Gouverneur des Bundesstaates Utah, sei stolz auf seinen bisherigen Wahlkampf, wolle aber dem chancenreichsten Herausforderer von Präsident Barack Obama nicht im Wege stehen, hieß es. Huntsman liegt in Meinungsumfragen deutlich hinter seinen bisherigen Mitbewerbern. Huntsman belegte bei der letzten Vorwahl in New Hampshire trotz einer Vielzahl von Wahlkampfauftritten nur den dritten Platz. Seine Aussichten auf Erfolg bei der nächsten Abstimmung in South Carolina hatte der frühere US-Botschafter in China schon im Vorfeld als „sehr gering“ bezeichnet.

Der Geschäftsmann Huntsman war sowohl Botschafter der USA in China und Gouverneur des US-Staates Utah. Der Mormone gilt als Experte für China und den Welthandel. Der Familie Huntsman gehört ein international tätiges Chemieunternehmen. Er versuchte, sich als erfahrener Geschäftsmann mit den Themen Steuersenkung und Haushaltspolitik zu profilieren.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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