US-Wahlkampf
Republikaner suchen den Obama-Bezwinger

2012 wollen die Republikaner Präsident Barack Obama ablösen - doch welcher Kandidat in den Wahlkampf ziehen soll, ist weiter unklar. Rick Perry demontiert sich selbst, nun richten sich alle Blicke auf einen Newcomer.
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WashingtonErst seit Januar vergangenen Jahres ist Chris Christie Gouverneur von New Jersey. Und doch ist der 49-Jährige für viele Republikaner ein Hoffnungsträger. Sie wollen, dass der schwergewichtige Jurist auch Präsidentschaftskandidat ihrer Partei wird. Dass dies so ist, hat mindestens genauso viel mit Christies politischen Qualitäten zu tun wie mit der Lage der Republikaner. Denn die ist – trotz der massiven Probleme des demokratischen US-Präsidenten Barack Obama – weiterhin alles andere als rosig.

Zwar deuten die anhaltenden ökonomischen Schwierigkeiten der Vereinigten Staaten darauf hin, dass Obama bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr hart um eine zweite Amtszeit ringen muss. Doch was den Republikanern auch rund vier Monate vor Beginn der Vorwahlen noch immer fehlt, ist ein Zugpferd.

Weder Mitt Romney noch Rick Perry scheinen diese Rolle übernehmen zu können. Romney, einst Gouverneur von Massachusetts, ringt weiterhin mit dem Problem, dass seine Persönlichkeit von den Bürgern nicht als authentisch empfunden wird. Und der Texaner Perry, der erst vor wenigen Wochen als Favorit an die Spitze der Hitliste der Kandidaten schoss, gilt durch viele widersprüchliche Kommentare inzwischen als unsicher.

Tea-Party-Aktivistin Michelle Bachmann, dem früheren US-Botschafter in China, Jon Huntsman, oder dem Ex-Sprecher im Kongress, Newt Gingrich, werden kaum noch Chancen eingeräumt.

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Christie gilt als echt - und als harter Sanierer

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