US-Wahlkampf: Trump forderte für TV-Auftritt fünf Millionen Dollar

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Trump forderte für TV-Auftritt fünf Millionen Dollar

Donald Trump soll für den Auftritt bei der jüngsten TV-Diskussion einen Millionenbetrag für seine Stiftungen gefordert haben. Doch obwohl Fox News dies ablehnte – am Ende erreichte der 69-Jährige trotzdem sein Ziel.

Des Moines/WashingtonDer republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump (69) hat nach Angaben des US-Senders Fox News fünf Millionen Dollar Spenden für eine Teilnahme an der jüngsten TV-Debatte gefordert. Dies teilte Fox News am Donnerstag (Ortszeit) mit. Das Geld – umgerechnet 4,6 Millionen Euro – sollte an Trumps Stiftungen gezahlt werden. Der Sender habe das Anliegen zurückgewiesen, weil Gegenleistungen für den Fernsehauftritt nicht möglich seien, hieß es. Trump äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.

Trump war der letzten TV-Debatte der Republikaner vor Beginn der Vorwahlen am 1. Februar im US-Bundesstaat Iowa ferngeblieben. Stattdessen trat der Immobilienunternehmer zur gleichen Zeit an einem anderen Ort in Iowas Hauptstadt Des Moines auf, um Geld für Veteranen zu sammeln. Auf Twitter teilte Trump später mit, er habe bei dieser Veranstaltung sechs Millionen Dollar eingesammelt. Davon habe der 69-Jährige eine Million Dollar persönlich gestiftet, teilte sein Wahlkampfteam auf Trumps Webseite mit.

Trump hatte wenige Tage vor der Debatte in Des Moines erklärt, dass er sie boykottieren werde. Hintergrund ist ein Streit des 69-Jährigen mit dem Sender Fox News, der das Treffen veranstaltete. Trump war in einer früheren TV-Debatte mit der Moderatorin Megyn Kelly aneinandergeraten. Sie gehörte auch am Donnerstag zum Moderatorenteam bei der Bewerber-Debatte.

Der Unternehmer hatte laut Medienberichten bereits Anfang Dezember fünf Millionen Dollar vom US-Sender CNN für einen Auftritt gefordert. Das Geld sollte auch damals Veteranen zugutekommen. Trump hatte seine Forderung mit dem großen Zuschauerinteresse an seiner Person begründet, seine Forderung aber später fallenlassen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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