USA dürfen keine Unsicherheit und Schwäche zeigen
Bush ruft am Jahrestag des 11. September zum unbeirrten Kampf gegen Terror auf

US-Präsident Bush hat am dritten Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 den US-Streitkräften für ihren Einsatz im Kampf gegen den Terror gedankt. Dieser müsse unbeirrt fortgesetzt werden.

HB BERLIN.

Zum dritten Jahrestag der Anschläge vom 11. September hat US-Präsident George W. Bush seine Landsleute davor gewarnt, beim Kampf gegen den Terrorismus nachzulassen. Bei einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat West Virginia sagte Bush am Freitag, der Welt drohe eine neue «Tragödie», falls die USA in diesem Jahrzehnt «Unsicherheit und Schwäche» zeigten.

Laut Bush wird die Präsidentschaftswahl Anfang November darüber entscheiden, wie die Vereinigten Staaten mit der fortdauernden Bedrohung durch den Terror umgehen. Er warf seinem demokratischen Herausforderer John Kerry Zögerlichkeit und Schwäche vor. «Wenn es nach Senator Kerry ginge, wäre Saddam Hussein immer noch an der Macht und würde weiterhin die Sicherheit Amerikas und der Welt bedrohen», sagte Bush.

In dem vorab verbreiteten Text seiner Radioansprache zum 11. September gedachte Bush der Opfer des Anschläge. Zudem beschwor er die «nationale Einheit» und rief seine Landsleute dazu auf, «für die tapferen Männer und Frauen der US-Streitkräfte» zu beten, die für das Land «einen unerbittlichen Krieg gegen den Terror und das Böse geführt» hätten. Zudem rief er drei Nationale Feiertage des Gebets und des Gedenkens aus.

Am Samstag finden an zahlreichen Orten in den USA und anderen Ländern Gedenkfeierlichkeiten statt. Die feierliche Zeremonie am Ground Zero in New York beginnt um 08:46 Uhr (Ortszeit) mit einer Schweigeminute. Zu dieser Zeit stürzte vor drei Jahren die erste Maschine ins World Trade Center. Am Samstagabend sollen die Zwillingstürme symbolisch mit Lichtstrahlen nachgebildet werden. Eltern und Großeltern der Getöteten werden die Namen der 2749 Opfer verlesen.

An der Gedenkfeier nehmen Bürgermeister Michael Bloomberg, sein Vorgänger Rudolph Giuliani, der New Yorker Gouverneur George Pataki und der Gouverneur von New Jersey, Jim McGreevey, teil. Im Pentagon, wo 184 Menschen getötet wurden, ist eine Kranzniederlegung geplant. In Pennsylvania werden die Glocken geläutet. Beim Absturz des vierten Flugzeuges kamen dort 40 Passagiere und Besatzungsmitglieder ums Leben.

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