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USA: Ex-Banker wird neuer US-Botschafter in Berlin

Philip Murphy wird neuer Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland. Damit wird ein ehemaliger Banker zum obersten Stellvertreter der USA in Berlin. Wobei Murphy vor allem einen großen Vorteil hat: Er gilt als ausgewiesener Deutschlandkenner.

HB WASHINGTON. Neuer US-Botschafter in Berlin: Der ehemalige Banker und Top-Spendensammler Philip Murphy soll neuer amerikanischer Botschafter in Berlin werden. Der 52-jährige Murphy, der als Deutschlandkenner gilt, soll William Timken ablösen, der Berlin bereits vor Monaten verließ, teilte das Weiße Haus am Freitagabend (Ortszeit) mit.

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Murphys Berufung muss noch vom Senat bestätigt werden. Wegen der klaren Mehrheit für die Demokraten gilt dies in Washington allerdings eher als Formsache.

Murphy war fast 25 Jahre Investmentbanker der US-Bank Goldman Sachs, bevor er sich 2006 zurückzog und in die Politik ging. Sein Erfolg als Finanzchef der Demokratischen Partei war nach Ansicht von Politik-Insidern in Washington entscheidend für den Wahlsieg Obamas. Für den teuersten Wahlschlacht der US-Geschichte sammelte er 640 Mio. Dollar. Immer wieder hieß es, nicht zuletzt der „finanzielle Vorsprung“ vor seinem republikanischen Widersacher John McCain habe Obama ins Weiße Haus geführt.

Der Havard-Absolvent Murphy gilt zudem als ausgesprochener Kommunikator. Auch seine Deutschland -Kontakte gehen auf seine Zeit im Geldgeschäft zurück. So kümmerte er sich bei Goldman Sachs zeitweise um das Deutschland-Geschäft.

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