USA in der Krise
Zahl der Arbeitslosen steigt

Der US-amerikanische Arbeitsmarkt stagniert weiterhin. Die Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg obwohl Ökonomen mit einem leichten Rückgang gerechnet hatten. Dadurch wächst der Druck auf Präsident Obama.
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Washington Der US-Arbeitsmarkt tritt weiter auf der Stelle. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg in der vergangenen Woche um 4000 auf 372.000, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Volkswirte hatten mit einem leichten Rückgang gerechnet. "Das sind keine tollen Zahlen", sagte Brian Kim von RBS Securities. Unterm Strich könne es dazu führen, dass die US-Notenbank Fed der Wirtschaft mit weiteren Anleihenkäufe (QE 3) unter die Arme greift. Der schwache Arbeitsmarkt setzt US-Präsident Barack Obama unter Druck. Der Amtsinhaber muss im November um seine Wiederwahl bangen.

Unerwartet positiv fielen Daten zur US-Industrie aus. Der Markit-Einkaufsmanagerindex stieg nach vorläufigen Berechnungen um 0,5 auf 51,9 Punkte und signalisiert damit ein stärkeres Wachstum des Sektors. Es war der erste Anstieg seit fünf Monaten. Analysten hatten mit einem leichten Rückgang gerechnet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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