USA
Konten der Reichen füllen sich immer schneller

Laut einer neuen Studie ist in den letzten drei Jahrzehnten das Einkommen der reichen US-Amerikaner massiv gestiegen - ganz im Gegenteil zum Rest der Skala. Die Gründe dafür sind vielfältig.
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WashingtonDramatisches Wohlstandsgefälle in den USA: In den vergangenen drei Jahrzehnten ist das Einkommen des reichsten Prozents der Amerikaner nach einer Studie um satte 275 Prozent gestiegen. Das der 60 Prozent in der Mitte der Einkommensverteilung kletterte hingegen im Schnitt um knapp 40 Prozent, wie eine am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichte Studie des überparteilichen Etat-Büros des Kongresses (CBO) zeigt. Das ärmste Fünftel der Bevölkerung musste sich über all die Jahre gerade mal mit einem Zuwachs von 18 Prozent zufriedengeben.

Dass sich die Konten der Reichen so rapide füllten, hat der CBO-Analyse zufolge eine Vielzahl von Gründen. Zum einen habe der Staat die Umverteilung von Wohlstand seit dem Ende der 70er Jahre immer weniger gefördert, etwa durch das Steuersystem. Weitere Faktoren waren die Struktur von Managergehältern, Mega-Einkommen für Superstars aus Sport und Kunst, das wachsende Gewicht von Finanzindustrie und Kapitalmarktgewinnen, die unverhältnismäßig stark gerade wohlhabenderen Haushalten zugute kämen.

Das CBO wertete für die Untersuchung Daten der Bundessteuerbehörde IRS und des US-Statistikamtes zwischen 1979 und 2007 aus.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wie sieht dieses gestiegene Einkommen bezogen auf die gesamten Kosten aus? Ich meine damit nicht nur die Kosten der Produkte, die in den Inflationsindex aufgenommen worden sind, um diesen besonders für die Unterschicht besser aussehen zu lassen. Sehr viele Leute, die ich persönlich kenne, haben während der Krise bis zu sechzig Prozent ihres Vorkriseneinkommens eingebüßt. Die Lösung heißt nicht Krugman, nicht Shiller, nicht Bhagwati, nicht Stiglitz, nicht Nouriel Roubini - sie heißt Silvio Gesell!

    Auch haben nicht die Vorgenannten die Krise als erste Wissenschaft(l)er genannt, sondern Prof. Dr. Frank Partnoy.

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