USA melden Tot von 80 Taliban-Rebellen
Heftige Gefechte in Afghanistan

Bei schweren Gefechten mit Taliban-Rebellen in Afghanistan haben US-Truppen und einheimische Soldaten nach eigenen unbestätigten Angaben rund 80 Aufständische getötet.

HB KABUL. Die rund sechsstündige Schlacht am Samstag bei Mussa Kala in der Provinz Helmand sei bereits das fünfte größere Gefecht seit dem 1. September gewesen, teilten die US-Streitkräfte am Sonntag mit. Insgesamt seien dabei in der weltgrößten Anbauregion für Opium mehr als 250 Taliban getötet worden.

Das Gefecht bei dem von den Taliban kontrollierten Mussa Kala habe mit einem Raketenangriff der fundamentalistischen Kämpfer auf eine amerikanisch-afghanische Patrouille begonnen. Die Patrouille habe daraufhin Luftunterstützung angefordert. Bei dem Einsatz seien „fast sieben Dutzend Taliban-Kämpfer“ getötet worden, hieß es in einer Mitteilung der US-Streitkräfte.

Die Taliban eroberten Mussa Kala im Februar, nachdem britische Truppen die Stadt nach einem Abkommen räumten, nach dem Stammesälteste die Kontrolle übernehmen sollten. Mussa Kala und seine Umgebung gehören seitdem zu den umkämpftesten Regionen Afghanistans. Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP sind in diesem Jahr bei Kämpfen die meisten Menschen seit der US-geführten Invasion von 2001 getötet worden, bei der die Taliban gestürzt wurden: mehr als 5200.

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