USA
Ministeriumssprecher wegen Kinder-Sex-Affäre verhaftet

Wegen einer Sex-Affäre im Internet ist der stellvertretende Pressesprecher des US-Heimatschutzministeriums verhaftet worden. Er soll im Internet ein vermeintlich 14-jähriges Mädchen verführt und ihr Pornos zugesandt haben.

HB MIAMI. Der 55-jährige Brian Doyle sah das Profil des vermeintlichen Mädchens auf einer Web-Site. Tatsächlich handelte es sich bei dem Kontakt aber um einen Undercover-Beamten einer Polizei-Abteilung zur Bekämpfung der Computerkriminalität.

Doyle verschickte pornografische Filme an die angegebene Adresse und äußerte sich den Angaben zufolge in Chats auf „sexuell eindeutige“ Weise. Der Pressesprecher gab dabei seinen tatsächlichen Namen und seine Tätigkeit für das Heimatschutzministerium an. Auch teilte er die Nummer seines Dienst-Handys mit.

Der erste Pressesprecher des Ministeriums, Russ Knocke, sagte, die Vorwürfe würden sehr ernst genommen. „Wir werden die laufenden Ermittlungen in vollem Umfang unterstützen“, sagte Knocke. Es wurde erwartet, dass Doyle mit sofortiger Wirkung von seinen Pflichten entbunden wird.

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