USA nennt Mughnijeh Mörder
Führungsmitlied der Hisbollah getötet

In Damaskus ist ein führendes Mitlied der Hisbollah bei einem Autobombenanschlag ums Leben gekommen. Die islamistische Organisation spricht von einem Anschlag Israels. Imad Mughnijeh war wegen zahlreicher Anschläge gesucht und galt in den Achtziger Jahren als einer der berüchtigsten Terroristen überhaupt.

HB BEIRUT. Bei einem Autobombenanschlag in Damaskus ist ein wegen zahlreicher Attentate gesuchtes Führungsmitglied der Hisbollah getötet worden. Nach der schiitischen Miliz bestätigte am Mittwochabend auch das syrische Innenministerium den Tod von Imad Mughnijeh. Der frühere Sicherheitschef der Organisation war seit Jahren untergetaucht und galt in den 80er Jahren als einer der berüchtigtsten Terroristen weltweit. Die Hisbollah und der Iran machten Israel für den Anschlag verantwortlich.

Mughnijeh sei von israelischen Attentätern zum Märtyrer gemacht worden, erklärte die Hisbollah. Der Iran sprach von Staatsterrorismus Israels. Die Regierung in Jerusalem wies die Vorwürfe zurück.

Der Anschlag ereignete sich am Dienstagabend im Stadtviertel Kafar Susse von Damaskus, wie der syrische Innenminister Brigadegeneral Bassam Abdul Madschid betätigte. Ermittlungen seien im Gange, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur SANA aus einer Erklärung des Ministers. Die Ermordung Mughnijehs wurde darin als „feiger Terrorakt“ verurteilt, mutmaßliche Schuldige wurden jedoch nicht genannt. Im September hatte die israelische Luftwaffe ein Ziel in der syrischen Wüste angegriffen, bei dem es sich Spekulationen zufolge um eine Atomanlage gehandelt haben soll.

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