International
USA schließen Botschaft im Jemen

Zuerst schloss Großbritannien seine diplomatische Vertretung im Jemen, dann zogen die USA nach. Es gebe Hinweise auf einen geplanten Anschlag vor, hieß es.

HB BERLIN. Nach Großbritannien schließen auch die USA aus Furcht vor Terroranschlägen vorübergehend ihre Botschaft im Jemen. Wie es in einer neuen Reisewarnung des US-Außenministeriums heißt, müsse der Publikumsverkehr aus Sicherheitsgründen zeitweise eingestellt oder die Botschaft ganz geschlossen werden.

Es lägen Informationen vor, dass Terroristen Anschläge planten, so die Begründung. Familienmitgliedern von Diplomaten sowie einigen Botschaftsangestellten wurde die Ausreise nahegelegt.

Zuvor hatte bereits das britische Außenministerium am Freitag in London mitgeteilt, dass die Vertretung an diesem Samstag geschlossen bleibe. Die Außenministerien Großbritanniens und der USA empfahlen ihren Bürgern, von Ausländern viel besuchte Plätze wie Märkte, Hotels und Restaurants zu meiden. Außerdem wird vor Reisen in die Region um Saada im Nordjemen gewarnt. Dort bleibe die Lage weiter angespannt, obwohl Regierungstruppen das Gebiet unter Kontrolle bekommen hätten, heißt es. Die Reisewarnungen könnten im Zusammenhang mit den laufenden Prozessen gegen acht mutmaßliche Mitglieder des Terrornetzwerkes Al Qaeda stehen. Die Angeklagten müssen sich vor dem Staatssicherheitsgerichtshof wegen der Planung von Anschlägen auf die Botschaften Großbritanniens und Italiens sowie auf das französische Kulturzentrum in Sanaa verantworten.

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