USA
Trump sieht Beziehungen zu Russland auf „historischem Tiefstand“

Die beiden wichtigsten Atommächte der Welt hatten nach Einschätzung des US-Präsidenten noch nie ein so schlechtes Verhältnis zueinander wie heute. Die Schuld sieht Trump bei seinem eigenen Senat.
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Solche Sätze hört man vom Präsidenten der USA eher selten: Laut Donald Trump sind die Beziehungen zu Moskau so schlecht wie nie zuvor. „Unsere Beziehung zu Russland ist auf einem historischen Tiefstand“, twitterte er und fügte hinzu: „Wir können uns beim Kongress dafür bedanken – bei denselben Leuten, die uns noch nicht einmal eine Gesundheitsversorgung geben können.“

Hintergrund sind die vom Kongress beschlossenen und von Trump nur widerwillig unterzeichneten Wirtschaftssanktionen unter anderem gegen Russland, mit denen die Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim und das Eingreifen in den US-Wahlkampf bestraft werden sollen. Schon vor der Unterzeichnung des Gesetzes hatte Russland Konsequenzen angedroht und die USA aufgefordert, hunderte Mitarbeiter ihrer diplomatischen Vertretungen aus dem Land abzuziehen.

Am Mittwoch bezeichnete Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew die US-Sanktionen außerdem als gleichbedeutend mit einem voll ausgebrochenen Handelskrieg. „Damit stirbt die Hoffnung, unsere Beziehungen zu der neuen US-Regierung zu verbessern“, schrieb Medwedew.

Eigentlich hatte Trump sich vorgenommen die bilateralen Beziehungen zu Russland zu verbessern. Die US-Geheimdienste sind davon überzeugt, dass die russische Regierung zugunsten von Trump in den US-Wahlkampf eingriff, indem sie E-Mails der Demokraten hacken und veröffentlichen ließ. Für Trump haben sich diese Vorwürfe spätestens erledigt, als ihm Russlands Präsident Wladimir Putin in Hamburg erklärte, Hacker der russischen Regierung hätten bei einem solchen Angriff keine Spuren hinterlassen.

Trumps Tweet lässt vermuten, dass er keine Hoffnung mehr auf ein gutes Verhältnis zu den republikanischen Fraktionen im Kongress hat. Das wird es ihm noch schwerer machen, große Reformen anzuschieben. Der Seitenhieb zur Gesundheitsversorgung spielt darauf an, dass sich die Republikaner in den beiden Kammern des Parlaments nicht darauf einigen konnten, das unter Obama eingeführte Gesundheitssystem abzuschaffen.

Kommentare zu " USA: Trump sieht Beziehungen zu Russland auf „historischem Tiefstand“"

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  • .....das noch nachgereicht.....weil es noch fehlt....

    ....Putin nach 2-maligem Handschlag.....und Schulterklopfen von Trump bei ihm....
    ...seine Worte (Putin) darauf vor laufender TV-Kamera........

    ...er ist (Trump) im Original... ganz anders...viel vorteilhafter....als auf´m Bildschirm....gemeint seine Sympathie für Trump.....und strahlt dabei....
    Fand er....Putin....die Begegnung in Hamburg mit Trump ausgesprochen gut....
    ...seine Mimik und Gestik drückten es aus........und dann...danach....
    ....sind die psychologischen Konsequenzen.... dieser Enttäuschung......die jetzt....und nach der Begegnung der beiden Männer eingetreten sind...... bei Putin noch garnicht absehbar....ist die Sensiblität....und das ausgeprägte psychologische Einfühlungsvermögen der Russen.....selbst bei allerkleinsten Vorgängen..und wenn sie noch für die russische Seele verletzend sind..und das waren sie......von nachhaltiger und großer Bedeutung.....für die weiteren Beziehungen.....

  • Trump hat sich doch selbst von Russland schmieren lassen! Was ist das für ein widerwärtiger Clan...

  • Wäre Putin heute noch beim Geheimdienst, würde er wegen erwiesener Unfähigkeit suspendiert werden. Wie kann man derart wenig Menschenkenntiss besitzen, und glauben, jemand wie Donald Trump könnte man als IM anwerben? Der nimmt die Kohle, isst ein Stück Schokoladenkuchen und lässt einen Furz los. Dass er nun Pro-Putin Politik machen würde, naja, heute so, morgen so. Man wird sehen.

    Putin, Big Loser, so sad.

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