WashingtonBundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere hat bei seinem Besuch in den USA die Bedeutung der transatlantischen Partnerschaft beschworen. „Wir sind die wichtigsten Partner füreinander - oder zumindest sollten wir es sein“, sagte der Maiziere am Donnerstag bei einer Veranstaltung des American Jewish Committee in Washington.
Beide Seiten müssten so handeln, dass diese enge Beziehung auch künftig erhalten bleibe, und dürften sie nicht einfach als gegeben hinnehmen. „Wir müssen jeden Tag an dieser Beziehung arbeiten und sie mit neuem Leben füllen“. Die Europäer dürften keinen intellektuellen und arroganten Anti-Amerikanismus kultivieren, mahnte de Maiziere. „Und die amerikanische Seite sollte bedenken, dass Europa auf lange Sicht ihr stabilster und berechenbarster Partner bleibt - obwohl es manchmal ein bisschen langsam ist und mit Differenzen kämpft“.
Zuletzt hatte es zwischen den USA und Deutschland Unstimmigkeiten über den Umgang mit dem Libyen-Konflikt gegeben. Als einziger westlicher Staat enthielt sich Deutschland bei der Abstimmung über den Militäreinsatz im UN-Sicherheitsrat und zog sich damit den Ärger der Verbündeten zu.
Die Deutschen wüssten, dass sie den USA ihre Freiheit, die Demokratie und den Rechtsstaat verdankten, sagte de Maiziere. „Es ist uns sehr wohl bewusst, dass die Freiheit geschützt und falls nötig vielleicht sogar verteidigt werden muss, falls sie bedroht ist“. Diese Lektion habe Deutschland während des Kalten Krieges gelernt.
Daher verstehe gerade Deutschland die Befürchtungen Israels. Gerade aber auch mit Blick auf die Umwälzungen im Nahen Osten müsse Israel aktive Anstrengungen unternehmen, um den Friedensprozess voranzubringen.
Letztendlich wird Ihr Sarnagel das türkische Blut an ihren Fingern werden.
Es gibt Grenzen die man überschreitet und den Übertritt nie wieder ungeschähen machen können.
"Daher verstehe gerade Deutschland die Befürchtungen Israels." Israel soll mal erst den Genozid an den Palästinensern stoppen und das illegal besetzte Land zurückgeben, die Familien der ermordeten Kinder, Frauen und Männer entschädigen und sich bei der Menschheit für diese Verbrechen entschuldigen.
Das amerikanisch-deutsche strategische Verhältnis heute hat einen ähnlichen Stellenwert wie der deutsch-russische Rückverscherungsvertrag zu Bismarcks Zeiten. Als letzerer leichtfertig aufgegeben wuerde, war dies mit eine der Ursachen für den ersten Weltkrieg.
Im Unterschied zu heute war der deutsch-russische Vertrag ein Vertrag unter annähernd Gleichen, während das Verhältnis heute das von Vasall zur dominanten Macht ist und damit "alternativlos".
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