USA und Kuba
Botschaften sollen zurückkehren

Kuba und die USA wollen ihre diplomatischen Beziehungen verbessern. Kommende Woche treffen sich Delegationen der Außenministerien beider Staaten für eine dritte Verhandlungsrunde über die Eröffnung von Botschaften.
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WashingtonDie USA und Kuba wollen am kommenden Donnerstag erneut über die Eröffnung von Botschaften verhandeln. Auch die Themen Einwanderung, Sicherheit und Umweltschutz würden bei der dritten Verhandlungsrunde am 21. Mai in Washington zur Sprache kommen, teilte das US-Außenministerium am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Das kubanische Außenministerium bestätigte den Termin. Die Delegationen werden den Angaben zufolge wieder von der Abteilungsleiterin für Lateinamerika im US-Außenministerium, Roberta Jacobson, und der Direktorin der Nordamerikaabteilung im kubanischen Außenministerium, Josefina Vidal, geleitet. In einer Erklärung hob ein Sprecher des US-Außenministeriums hervor, dass die USA mit einer eigenen Botschaft in Havanna ihre „Interessen und Werte wirkungsvoller vertreten“ könnten.

Am Dienstag hatte Kubas Staatschef Raúl Castro gesagt, am 29. Mai werde das Haupthindernis für eine Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den langjährigen Erzfeinden entfernt. Dann endet die 45-tägige Frist, innerhalb der der US-Kongress die Entscheidung von Präsident Barack Obama zur Streichung Kubas von der Liste der Terrorismus-Unterstützerstaaten prüfen darf.

Die USA und Kuba hatten im Dezember nach anderthalbjährigen Geheimverhandlungen eine grundlegende Neuausrichtung ihrer Beziehungen bekanntgegeben, um ihre jahrzehntelange Feindschaft aus der Zeit des Kalten Kriegs zu überwinden. Seitdem fanden zwei Verhandlungsrunden statt – am 22. Januar in Havanna und am 27. Februar in Washington.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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