USA verdrängt
Großbritannien wird größter Weltbank-Beitragszahler

Großbritannien hat die USA zum Abschluss der jüngsten Verhandlungsrunde in Berlin als größter Beitragszahler bei der Weltbank abgelöst.

HB BERLIN. Die Briten sagten 4,2 Mrd. Dollar Hilfszahlungen für den Zeitraum von Juli 2008 bis Juni 2011 zu, wie Weltbank-Präsident Robert Zoellick am Freitag mitteilte. Er machte keine Angaben über den Beitrag der USA. Sein Stellvertreter Philippe Le Houerou ergänzte aber, der US-Beitrag werde unter dem britischen Beitrag liegen. Der Verlust des Status als größter Beitragszahler könnte den Einfluss der USA in der internationalen Entwicklungsorganisation schwächen.

Deutschland erhöhte als viertgrößter Geber seinen Beitrag um knapp 19 Prozent auf rund 1,5 Mrd. Euro (2,2 Mrd. Dollar). Insgesamt sagten bei den zweitägigen Verhandlungen in der deutschen Hauptstadt 45 Länder die Rekordsumme von 25,1 Mrd. Dollar zu. Hinzu kommen 16,5 Mrd. Dollar direkt von der Weltbank beziehungsweise in Form erlassener Schulden. Die Gesamtsumme von 41,6 Mrd. Dollar – ebenfalls ein neuer Höchststand – liegt knapp zehn Mrd. Dollar über den Beiträgen der auslaufenden Periode. Das Geld soll die Entwicklungsarbeit der Weltbank in etwa 80 ärmeren Ländern unterstützen, vor allem in Afrika.

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