USA ziehen Alternativen in Betracht
Tauziehen um Sky Marshals

Die USA wollen auf den transatlantischen Flügen bewaffnete Flugbegleiter - so genannte Sky Marshals - einsetzen. Einige EU-Länder wehren sich jedoch dagegen. Nun erwägt Washington nach Angaben eines Staatssekretärs im US-Heimatsschutzministeriums Alternativmaßnahmen.

HB BRÜSSEL. Deutschland und Großbritannien antworteten zwar positiv auf die US-Forderung für bewaffnete Begleiter auf den Flügen in die USA wegen der hohen Anschlagsgefahr. Italien und andere EU-Staaten hätten aber gesagt, sie hätten nicht die Mittel, Sky Marshals auszubilden und einzustellen.

„Wir werden diese Forderung (nach Sky Marshals) nicht stellen, wenn dies in einem EU-Staat nicht machbar ist“, sagte der Staatssekretär im Heimatsschutzministerium, Asa Hutchinson, am Montag am Rande eines Gesprächs zwischen EU- und US-Vertreter über die Kooperation bei den Sicherheitsmaßnahmen. „Es könnten alternative Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden“, fügte er hinzu.

Im Dezember und im Januar waren mehrere transatlantische Flüge annulliert worden, nachdem die USA unter Berufung auf Geheimdienst-Hinweise vor mögliche Anschläge der Extremisten- Organisation El Kaida auf Flugzeuge gewarnt hatten.

Hutchinson nannte keine Einzelheiten über alternative Sicherheitsmaßnahmen. Er sagte lediglich, diese sollten die Annullierung von Flügen auf einem Minimum halten. Auf dem Treffen wurde die Errichtung einer internationalen Datenbank über verlorene oder gestohlene Ausweise vereinbart.

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