Van Miert kritisiert EU-Parlament
Ehemaliger Wettbewerbskommissar vor Destabilisierung Europas

Das EU-Parlament sollte die neue Kommission trotz der Kritik an einzelnen Kommissaren nach Auffassung des früheren Wettbewerbskommissars Karel Van Miert akzeptieren.

HB DÜSSELDORF. "Natürlich ist es gut, dass das Parlament seine Rolle als Kontrollorgan gegenüber der EU-Kommission und dem Ministerrat ernst nimmt. Aber die Abgeordneten sollten sich hüten, die Kommission wegen der Verfehlungen einzelner Kommissare als ganzes Gremium abzulehnen", sagte er dem Handelsblatt (Freitagausgabe).

Eine Ablehnung könne zu einer "gefährlichen Destabilisierung" führen. "Wir wollen in Europa keine Verhältnisse wie in der von Parteiengezänk geprägten instabilen vierten französischen Republik. Es sind nun einmal die Mitgliedstaaten, die die Exekutive auswählen. Dieses Prinzip hat sich bewährt."

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