Vatikan
Papst will neue Regeln gegen Geldwäsche

Um die Finanzgeschäfte des heiligen Stuhls ranken sich zahlreiche Mythen. Die intransparente Haltung der katholischen Kirche gibt Anlass für Spekulationen. Aktuell ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen dem Verdacht auf Geldwäsche. Papst Benedikt will jetzt strengere Regeln für die Vatikan-Bank formulieren.
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HB ROM. Sünden gibt es auch im Finanzgeschäft. Papst Benedikt will für das Bankenwesen des Vatikans strengere Regeln aufstellen. Derzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Vatikan-Bank wegen des Verdachts auf Geldwäsche.

Wie der Vatikan am Mittwoch bekanntgab, wird Benedikt neue Regeln im Kampf gegen illegale Finanzgeschäfte bekanntgeben. Zudem werde er die Themen Geldwäsche und Terror-Finanzierung ansprechen. Auch solle eine Behörde für Finanz-Informationen gegründet werden. Details dazu wurden zunächst nicht bekannt.

Die Finanzpolizei hat vor wenigen Wochen 23 Millionen Euro aus den Kassen der Vatikan-Bank wegen verdächtiger Transaktionen eingefroren. Die Staatsanwaltschaft von Rom wirft dem kirchlichen Geldinstitut einen Verstoß gegen europäische Gesetze vor. Der Vatikan hat die Anschuldigen zurückgewiesen und erklärt, er habe lediglich Geld zwischen eigenen Konten transferiert.

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