Venezuela
Chávez verpasst Ziel bei Regionalwahlen

Er wollte alle Gouverneurs-Posten für seine Partei gewinnen. Doch dieses selbstgesteckte Ziel ist Staatspräsident Hugo Chávez bei den Regionalwahlen in Venezuela verpasst.

HB CARACAS. Wie die Wahlbehörde CNE in der Nacht zu Montag in Caracas mitteilte, gewann die Opposition die Gouverneurswahlen in mindestens vier von insgesamt 22 Bundesstaaten. Linksnationalist Chávez, der sich im Wahlkampf stark engagiert hatte, wollte alle Gouverneurs- Posten für seine Vereinte Sozialistische Partei (PSUV) gewinnen. Stattdessen verdoppelte die Opposition ihre Gouverneurs-Ämter.

Die Opposition wird den amtlichen Angaben zufolge künftig in zwei strategisch sehr wichtigen Regionen das Sagen haben: im Bundesdistrikt Caracas sowie im westlichen Erdölbundesstaat Zulia. Außerdem gewannen oppositionelle Kandidaten in den Ländern Miranda und Nueva Esparta. In drei Bundesstaaten standen die Ergebnisse in der Nacht noch aus.

Rund 17 Millionen Bürger waren zum ersten Urnengang seit der herben Niederlage von Chávez beim Verfassungsreferendum von Ende 2007 aufgerufen. Medien sprachen von einer „wahren Feuerprobe“ für die Zentralregierung. Gewählt wurden 22 Gouverneure und mehr als 300 Bürgermeister.

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