Venezuela
Chávez verstaatlicht mehrere Stahlbetriebe

Venezuelas Präsident Hugo Chávez setzt die Verstaatlichung in wichtigen Industriezweigen des Landes fort. Er kündigte im Fernsehen an, dass fünf Unternehmen der Stahlbranche verstaatlicht werden sollen.

HB CARACAS. Chávez gab bei seinem Fernsehauftritt am Donnerstag auch bekannt, eine Keramik-Firma verstaatlichen zu wollen. Die Aktion sei Teil eines „sozialistischen Konzeptes“ zur Gründung einer staatlichen Industrie-Kooperation, betonte Chávez im Fernsehen.

Betroffen sind die Unternehmen Matesi, Consigua, Venprecar, Tabsa sowie die auch mit US-Kapital finanzierte Firma Orinoco Iron. Auch das Unternehmen Cerámicas Carabobo solle künftig vom Staat kontrolliert werden. Die Unternehmen produzieren unter anderem Eisenbriketts und Röhren und sind im Bundesstaat Bolivar im Süden Venezuelas tätig. Kürzlich hatte Chávez eine ganze Reihe von Zulieferfirmen in der Ölindustrie verstaatlichen lassen.

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