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Venezuela: Chávez will Goldminen verstaatlichen

Hugo Chávez treibt sein Projekt „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ voran. Nun will Venezuelas Präsident die Goldminen des Landes verstaatlichen. Auch Unternehmen, die mit Gold handeln, sollen nationalisiert werden.

Hugo Chávez will jetzt auch die Goldminen von Venezuela verstaatlichen. Quelle: dapd
Hugo Chávez will jetzt auch die Goldminen von Venezuela verstaatlichen. Quelle: dapd

Mexiko-Stadt/CaracasVor dem Hintergrund stark gestiegener Goldpreise will Venezuelas linksgerichteter Präsident Hugo Chávez die Goldminen in seinem Land verstaatlichen. Auch Unternehmen, die mit dem Edelmetall handeln, sollen nationalisiert werden, berichtete die Zeitung „El Nacional“ am Mittwoch in ihrer Online-Ausgabe. Entsprechende Gesetze seien vorbereitet und würden demnächst verabschiedet, zitierte das Blatt den Präsidenten. In den vergangenen Jahren hatte Chávez bereits andere Schlüsselindustrien verstaatlicht, um sein Projekt eines „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ zu verwirklichen.

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„Wir werden das Gold nationalisieren und in eine internationale Reserve umwandeln, denn sein Wert steigt weiter“, erklärte der Präsident. Die Regierung werde damit beginnen, die Goldgebiete in der Region Guayana „einzunehmen“, wo derzeit Anarchie, Mafia und Schmuggler herrschten. Venezuela verfügt nach den Worten von Chávez über Goldreserven in Höhe von rund 13 Milliarden Dollar (9,1 Milliarden Euro).

  • 18.08.2011, 22:56 UhrAnonymer Benutzer: Rene

    Großes Kino. Bestes Beispiel zum Real-Time-Lernen gegen staatlich verordneten Sozialismus. In Venzueal gehts den Menschen jährlich schlechter, hat die weltweit höchste Inflation, Bruttoinlandsprodukt pro Kopf sinkt, 0 ausländische Investitionen und die gesamt Unterschicht läuft ihm wie Lemminge hinterher. Ich würde den Titel eher "DDR des 21. Jahrhunderts" nennen - Gründe und Linke sollten dort mal Urlaub machen und ne Lehrstunden ihrer Politik nehmen...

  • 18.08.2011, 00:15 Uhrempire2002

    Hier ist derselbe Artikel von Bloomberg. Da steht auch noch drin, dass Chavez 99 Tonnen von der Bank of England holt und nach Venezuela verschiffen läßt. Und die Devisen in BRICs anlegt. Soll er. Solange in den USA Demokratie herrscht, bleibt der Dollar die Reservewährung Nummer Eins.

    http://www.bloomberg.com/news/2011-08-17/venezuela-to-repatriate-up-to-11-billion-gold-reserves-from-u-s-europe.html


    Und hier noch zur Info: Finland zahlt nicht in den EU Rettungsfond ein.
    http://www.sueddeutsche.de/geld/schuldenstaat-garantiert-kreditrueckzahlung-finnlands-eiskalter-griechen-deal-1.1132072

  • 17.08.2011, 23:20 UhrAnonymer Benutzer: alessandro

    Bei den Goldpreisen würde jeder Sozialistische Präsident das Gold Business wieder verstaatlichen. Kann uns in Dland auch bald drohen: Auf Goldbesitz, Ankauf & Verkauf wird eine super günstige 20% Sozialausgleichsteuer gesetzt, EU weit natürlich!

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