Veränderter Mais aus der Schweiz
Verbot von Gen-Lebensmitteln in der EU vor dem Aus

Vor dem Aus steht das seit mehr als fünf Jahren bestehende faktische EU-Importverbot für gentechnisch veränderte Lebensmittel.

HB LUXEMBURG. Verbraucherschutzkommissar David Byrne kündigte am Montag in Luxemburg an, die Kommission werde bis spätestens Anfang Juni den Import der vom Schweizer Agrarchemie-Konzern Syngenta vertriebenen Mais-Sorte genehmigen. Zuvor hatten sich die EU-Agrarminister erneut nicht einigen können, ob das Verbot der Maissorte Bt-11 aufgehoben werden soll oder nicht. Damit hat nach den EU-Regeln nun die Kommission die Entscheidungsgewalt. Deutschland hatte sich enthalten.

„Deutschland hat ... nicht zugestimmt, weil usere wissenschaftlichen Bedenken nicht ausgeräumt werden konnten“, sagte Agrarministerin Renate Künast. Byrne sagte, er erwarte keinen Widerstand in der Kommission gegen die Zulassung. Die Interessen der Verbraucher seien gewahrt.

Das Ende des Einfuhrverbotes kommt den USA und anderen wichtigen Handelspartnern der EU entgegen. Die USA hatten gemeinsam mit Argentinien und Kanada die EU vor der Welthandelsorganisation WTO wegen des Einfuhrverbotes verklagt.

Seite 1:

Verbot von Gen-Lebensmitteln in der EU vor dem Aus

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%