Veraltete Modelle sollen abgelöst werden
Russland testet neue Interkontinentalrakete

Russland hat zum zweiten Mal innerhalb einer Woche eine Interkontinentalrakete getestet. Im Ernstfall kann die Rakete mit Atomsprengköpfen bestückt werden, hiieß es am Freitag.

HB MOSKAU. Dem Abschuss der 47 Tonnen schweren ballistischen Interkontinentalrakete des Typs „Topol-M“ in Plessezk im Norden Russlands habe am Freitag der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow beigewohnt, sagte eine Sprecherin des Militärstützpunktes. Im Ernstfall kann die Rakete mit Atomsprengköpfen bestückt werden.

Der erfolgreiche Versuch beende die Testphase des Raketen-Systems, sagte Iwanow. Die Interkontinentalrakete sei wie berechnet im 6 000 Kilometer weit entfernten Zielgebiet auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka eingeschlagen.

Ab 2005 sollen die Raketen des Typs „Topol-M“ die veralteten Raketen mit der Nato-Bezeichnung SS-18 (Satan) ersetzen. Diese Raketen bildeten seit 1988 das Rückgrat der russischen Atomstreitkräfte. Am Mittwoch hatten die russischen Streitkräfte eine SS-18 abgeschossen. Der Test sollte Aufschluss darüber geben, wie lange dieser Waffentyp noch im Einsatz bleiben kann.

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