Verbleib von fünf Ausländern unklar
Franzosen im Gazastreifen entführt

Aus dem Gazastreifen gibt es widersprüchliche Meldungen über den Verbleib von mehreren Ausländern. Unklar ist demnach, ob fünf gekidnappte Franzosen wieder in Freiheit sind.

HB BERLIN. Bewaffnete Palästinenser haben am Freitagabend im Gazastreifen fünf französische Staatsbürger entführt. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf palästinenische Sicherheitskreise.

Meldungen, wonach die Verschleppten wieder frei seien, wurden von den palästinensischen Sicherheitskreisen dementiert. Die Franzosen seien lediglich an einen anderen Ort gebracht worden, hieß es.

Demnach wurden die zwei Frauen und drei Männer in Chan Junis aus einer Gaststätte verschleppt. Nach israelischen Rundfunkberichten handelt es sich bei den Franzosen um Mitarbeiter einer Hilfsorganisation.

Die Franzosen seien beim Kaffee trinken überrascht worden, hieß es laut AP. Augenzeugen berichteten demnach, die fünf seien in ein Gebäude des Roten Halbmonds gebracht worden. Die Bewaffneten hätten sich dort mit ihnen vorübergehend verschanzt.

Zuvor waren im Gazastreifen bereits zwei ranghohe palästinensische Sicherheitsbeamte entführt worden. Der Polizeichef für das Westjordanland und den Gazastreifen wurde nur wenige Stunden festgehalten.

Am Abend wurde dann Oberst Chaled Abu Alula, der Leiter der militärischen Koordination im Süden des Gazastreifens, aus seinem Auto heraus entführt.

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