Verbraucher sollen Energie sparen
Energieagentur warnt vor Energiekrise

Als Folge des Hurrikans „Katrina“ in den USA könnte nach den Worten des Chefs der Internationalen Energieagentur (IEA), Claude Mandil, eine weltweite Energiekrise drohen.

HB BERLIN. Mandil sagte der Zeitung „Die Welt“ vom Samstag, wenn die Versorgungskrise die Ölprodukte betreffe, „dann ist es eine weltweite Krise“. Schon jetzt kauften die USA Benzin in Europa. Wenn die Raffinerien beschädigt sein sollten, werde sich das noch verstärken. „Dann wird sich das sehr schnell zu einer globalen Krise ausweiten“, warnte Mandil. Noch sei nicht abzuschätzen, welche Schäden der Hurrikan angerichtet habe. Erst Anfang kommender Woche könne man wohl mit Gewissheit sagen, wie stark Förderplattformen und Raffinerien wirklich beschädigt seien.

Durch den Hurrikan ist die Benzin-Produktion in den USA stark eingeschränkt. Acht Öl-Raffinerien in den USA sind in Folge des Sturms geschlossen, mehrere andere arbeiten nur eingeschränkt. Es fehlen pro Tag etwa eine Million Barrel (je 159 Liter), was etwa zehn Prozent des täglichen US-Verbrauchs entspricht. Inklusive Heizöl, Kerosin und anderen Öl-Produkten fehlen pro Tag zwei Millionen Barrel. Nach Bekanntgabe des IEA-Beschlusses gaben die Rohölpreise deutlich nach. In London wurde das Fass Brent zum Handelsschluss am Freitag um knapp drei Dollar billiger gehandelt als am Vortag.

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