"Verbreitung von Massenvernichtungswaffen" soll verhindert werden
China verschärft Regeln für Waffenexporte

Die chinesische Führung will die Ausfuhr von Waffentechnologie ab Januar stärker reglementieren. Firmen müssen in vielen Fällen Sondergenehmigungen beantragen.

HB BERLIN. China will den Export von Raketen-, Bio- und Atomtechnik an strengere Auflagen knüpfen. Verschärfte Richtlinien sollten zum 1. Januar 2004 in Kraft treten, berichtet am Samstag die Nachrichtenagentur Xinhua. Damit solle "die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen" verhindert werden.

Chinesischen Unternehmen werden demnach Sondergenehmigungen für die Ausfuhr von etwa 600 Rüstungsgütern oder -technologien vorgeschrieben. Dies habe das Handelsministerium am Freitag beschlossen, hieß es. Weitere Details wurden nicht genannt.

Insbesondere die USA hatten Peking gedrängt, den Verkauf von Raketentechnik an das Ausland zu beschränken. Firmen in China wurde vorgeworfen, unter anderem Iran und Pakistan beliefert zu haben. Vorübergehend verhängte Washington Sanktionen gegen die betreffenden Firmen.

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