Verdacht auf Anschlag
Bombenalarm am US-Verteidigungsministerium

In einem Rucksack finden US-Behörden Flüssigkeit. Erst wird vermutet, das es sich um explosive Chemikalien halte, die Vermutung konnte jedoch nicht bestätigt werden. Ein Verdächtiger wurde festgenommen.
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WashingtonDie US-Sicherheitsbehörden haben wegen eines verdächtigen Rucksacks in der Nähe des Verteidigungsministeriums am Freitag Bombenalarm ausgelöst und einen Verdächtigen festgenommen.

Der Rucksack habe sich außerhalb eines Autos befunden, auf das die Behörden aufmerksam geworden waren, berichtete der US-Sender Fox News weiter unter Berufung auf Ermittler. Vermutungen, er könnte explosive Chemikalien enthalten, hätten Tests aber nicht bestätigt. Die Ermittler hätten ein Notizbuch gefunden, in dem die Worte „Al Kaida“ und „Taliban“ gestanden hätten, hieß es weiter.

Bei dem Festgenommenen handele es sich um einen US-Bürger äthiopischer Herkunft, berichtete Fox News weiter. Der Mann habe sich am frühen Morgen auf dem zu diesem Zeitpunkt geschlossenen Nationalfriedhof in Arlington nahe des Pentagon aufgehalten. Er habe sich den Behörden gegenüber „nicht kooperativ“ verhalten.

Zunächst war berichtet worden, der Festgenommene habe möglicherweise „verdächtige Gerätschaften“ auch auf dem Friedhof und dem Iwo-Jima-Kriegsdenkmal platziert. Die Polizei konnte dies jedoch zunächst nicht bestätigen, meldete der Sender CBS.

Wegen des Alarms waren alle Straßen rund um das Pentagon am frühen Morgen gesperrt worden. Folge war ein Verkehrschaos.

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