Verdacht auf „schwere Geldwäsche“ : Schweiz ermittelt gegen Janukowitsch

Verdacht auf „schwere Geldwäsche“
Schweiz ermittelt gegen Janukowitsch

Die Schweizer Polizei durchsucht Büros einer Firma des ukrainischen Ex-Präsidenten Janukowitsch in Genf. Auch Österreich reagiert. Das Land friert die Vermögen von 18 Ukrainern ein.
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Die Schweizer Behörden haben Ermittlungen wegen „schwerer Geldwäsche“ gegen den gestürzten ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch und seinen Sohn Alexander aufgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft im Kanton Genf am Freitag mitteilte, durchsuchte die Finanzpolizei bereits am Donnerstag Büroräume einer Firma, die Alexander Janukowitsch gehört.

Die Schweiz sperrte zudem die Auslandskonten von 20 einstigen Amtsträgern in der Ukraine, darunter auch Konten von Janukowitsch und seinem Sohn. Die Regierung in Bern veröffentlichte am Freitag eine Liste der betroffenen Personen, die meisten von ihnen sind ehemalige Minister der gestürzten Regierung.

Die Ukraine steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise und ist akut vom Staatsbankrott bedroht. Die Übergangsregierung in Kiew macht den „korrupten“ Janukowitsch-Clan für die finanzielle Misere verantwortlich, der Milliardensummen veruntreut und außer Landes geschafft habe.

Über mögliche Auslandsguthaben Janukowitschs ist offiziell nichts bekannt. Sein Sohn Alexander eröffnete 2011 die Firma Mako Trading in Genf, die auf den Verkauf von ukrainischer Kohle spezialisiert ist. Sein Vermögen wird auf eine halbe Milliarde Dollar (etwa 362 Millionen Euro) geschätzt.

Auch Österreich reagiert. Das Land hat auf Antrag der neuen Regierung in Kiew die Vermögen von 18 Ukrainern eingefroren.Anlass für die Kontensperrungen seien mögliche Verstöße der Inhaber gegen die Menschrechte während der jüngsten Unruhen sowie der Verdacht auf Korruption, sagte Außenminister Sebastian Kurz nach Angaben der Nachrichtenagentur APA am Freitag. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte die Sperrung der Konten. Der Schritt sei eine Vorsichtsmaßnahme, während die EU Sanktionen erwägt, erläuterte Kurz. Er machte jedoch keine Angaben zur Summe des gesperrten Geldes und nannte auch die Namen der Besitzer nicht.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Das ist gemein!
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    Nach der Schweiz haben jetzt auch Österreich und Lichtenstein Konten von Janukowytsch, seinem Clan und anderen korrupten Mitgliedern seiner alten Regierung gesperrt.
    Verstößt das nicht gegen die "Menschenrechte"?
    Muss er jetzt vor den EuGH klagen? Mir kommen die Tränen!
    Aber in Deutschland sind seine/ihre "Schwarzgelder" noch sicher, Deutschland ist schließlich ein Geldwäscheparadies!

  • Das kann/darf doch nicht sein!
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    Wiktor Fedorowytsch Janukowytsch und sein Clan betreiben doch keine Geldwäsche.
    Er lebte doch immer so bescheiden!
    Das ist nur ein Komplott des Westens.
    Sie wollen ihn nur diskreditieren, indem sie ihm Korruption unterstellen.
    Das Gleiche gilt auch für Großsultan Recep Tayyip Erdogan.

    Als nächstes bezeichnen sie auch noch sie auch noch Zar Wladimir Wladimirowitsch Putin der Korruption.




  • Wieso beschlagnahmen die Behoerden nur Gelder politischer Puppenspieler und nicht das Vermögen der Mafia-Oligarchen, sei es "Regierungsoligarch oder Oppositionsoligarch" ? Die Milliardäre und deren Strukuren in Polizei, Justiz, Handel bestimmen doch wie und wo es lang geht.

    Hört auf mit unsaubren Demokratiegeäffel rumzuschwadronieren . Demokratie und Rechtsbewusststein Existiert in solch Strukturen nicht. Siehe Bulgarien.
    Mafia bestimmt und schafft an...

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