Vereinte Nationen
Sorge über Waffenverbreitung in Libyen

Die Staatengemeinschaft sorgt sich um dier Verbreitung von Waffen aus Libyen. Daher schicken die Vereinten Nationen einen Sonderberater nach Libyen, um die Rebellen beim Aufbau eines neuen Staates zu unterstützen.
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New YorkDie Vereinten Nationen haben die massenhafte Verbreitung von Waffen in Libyen als eines der dringendsten Probleme nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar Gaddafi bezeichnet. Auch für die Nachbarstaaten sei dies dringend, sagte der UN-Sonderberater Ian Martin am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters.

Er habe Gespräche mit dem Innenministerium der Übergangsregierung über die Herausforderungen bei der inneren Sicherheit geführt. Dazu gehöre der Neuaufbau der libyschen Polizei. Diese Fragen seien für keine Gesellschaft leicht, sagte Martin, jedoch insbesondere nicht für ein Land wie Libyen, das gerade 42 Jahre staatliche Unterdrückung hinter sich habe.

Martin erstellt im Auftrag von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon einen Bericht über den Wiederaufbau in Libyen nach dem sechsmonatigen Bürgerkrieg. Dazu werde er vermutlich Ende kommender Woche vor dem Sicherheitsrat Stellung nehmen, sagte Martin. Gaddafis Einheiten kontrollieren nur noch kleine Teile des Landes.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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