Verfassung bessert sich
Keine Leukämie bei Arafat diagnostiziert

Leukämie-Spezialisten haben am Samstag in Paris den erkrankten Palästinenser-Präsidenten Arafat untersucht. Vorläufiges Ergebnis: Kein Blutkrebs. In Ramallah tagte die PLO-Führung erstmals ohne Arafat.

HB BERLIN. Palästinenserpräsident Jassir Arafat leidet nach Angaben der palästinensischen Gesandten in Paris nicht an Blutkrebs. Die Ärzte hätten dies als vorläufiges Ergebnis der Untersuchungen ausgeschlossen, sagte PLO-Sprecherin Leila Schahid am Samstagabend.

Arafat sei zudem in weitaus besserer Verfassung als noch vor Tagen, hieß es. Zuvor hatten Leukämie-Spezialisten Arafat im Militärkrankenhaus Percy südwestlich von Paris untersucht. Ein Politiker, der nicht namentlich genannt werden wollte, sagte der Nachrichtenagentur AP, die Symptome hätten auf Leukämie hingedeutet.

18 palästinensische Politiker haben den erkrankten Palästinenserpräsidenten nach Frankreich begleitet, darunter Mohammed Raschid, sein Berater für Finanzen, Mohammed Dahlan, früherer Sicherheitschef von Gaza, sowie Stabschef Ramsi Churi.

In Ramallah hielt die Führungsspitze der PLO am Samstag ihr regelmäßiges wöchentliches Treffen in Arafats Hauptquartier ab. Mahmud Abbas, der Generalsekretär des Exekutivkomitees der PLO, übernahm den Vorsitz, ihm zur Seite saß Ministerpräsident Ahmed Kurei. Der Stuhl Arafats am Kopfende des Konferenztisches blieb leer.

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