Verfassungsschutz überprüft Kontakte in Deutschland
«Mohammed von Ägypten» hatte enge Verbindungen nach Deutschland

Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Madrid unterhielt bis zu seiner Verhaftung enge Verbindungen nach Deutschland. Der Verfassungsschutz überprüft derzeit seine Kontaktleute.

HB BERLIN. Der als «Mohammed der Ägypter» bekannt gewordene mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Madrid hatte bis zu seiner Verhaftung enge Kontakte nach Deutschland. Derzeit würden fünf in Deutschland lebende Personen vom Verfassungsschutz überprüft, mit denen Rabai Osman al Sayed Ahmed – so der bürgerlicher Name – in Verbindung stand.

Zu diesen gehört der Algerier Benchohra K., der 1995 abgeschoben werden sollte, dann aber durch eine Heirat eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis erhielt. Er hatte Ahmed in der Abschiebehaft besucht. Ahmed selbst hatte von 1999 bis 2001 im Saarland gelebt.

Zu den weiteren derzeit überprüften Kontakten Sayeds zählen dem Blatt zufolge zwei in Saarbrücken lebende Marokkaner sowie ein in Homburg/Saar lebender Algerier. Mit allen dreien habe «Mohammed» bis zum 11. März von Spanien aus und nach den Anschlägen von Italien aus telefoniert oder SMS-Nachrichten ausgetauscht.

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