Verhandlungen und Garantien für Europa
Iran hält an friedlicher Nutzung der Nukleartechnologie fest

Der iranische Außenminister Kamal Charrasi hat bei einem Besuch in Budapest bekräftigt, dass sein Land kein Programm zur Entwicklung von Atomwaffen hat.

BUDAPEST. Vor Journalisten sagte Charrasi am Montag in der ungarischen Hauptstadt weiter, Teheran wolle die Nukleartechnologie jedoch zu friedlichen Zwecken nutzen.

Nach einem Treffen mit seinem ungarischen Kollegen Ferenc Somogyi betonte Charrasi, Teheran sei bereit, den europäischen Staaten objektive Garantien zu geben, dass Iran nicht nach Atomwaffen strebe. Verhandlungen sollten die Europäer von den friedlichen Absichten überzeugen. Iran habe niemals eine Konfrontation mit den Vereinigten Staaten gewollt, sagte Charrasi in Anspielung auf den Konflikt mit Washington in der Frage der Atomtechnologie.

Am Mittwoch wird Charrasi in Berlin erwartet. Dort wird er Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) treffen. Charrasi kommt anlässlich der Neueröffnung der iranischen Botschaft nach Berlin. Im Konflikt um das iranische Atomprogramm hatte Fischer Teheran am Wochenende erneut vor der Wiederaufnahme der Urananreicherung gewarnt. In dem Fall müsse sich der UN-Sicherheitsrat mit Iran befassen.

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