Verhandlungen wurden vertagt
UN-Resolution gegen Israel vorerst gescheitert

Die arabischen Staaten haben sich in der Nacht zum Mittwoch bei Konsultationen des UN-Sicherheitsrates nicht mit ihrer Forderung nach Verurteilung des israelischen Vorgehens im Gazastreifen durchsetzten können.

HB NEW YORK. Die Verhandlungen über eine entsprechende Resolution wurden vertagt, nachdem die Veto-Macht USA einen Gegenentwurf vorlegte, den arabische Diplomaten für „nicht akzeptabel“ erklärten.

In dem Washingtoner Text wird im Zusammenhang mit der Zerstörung der Häuser hunderter palästinensischer Familien auf „das Recht Israels auf Selbstverteidigung“ verwiesen. Zugleich wird die Regierung in Tel Aviv aber an ihre Pflicht zur Einhaltung internationaler Rechtsnormen erinnert. Ähnlich wie in dem arabischen Resolutionsbegehren wird Israel auch in dem US-Gegenentwurf aufgefordert, „die Zerstörung von Häusern als Strafmaßnahme“ zu unterlassen.

US-Diplomaten machten die Zustimmung Washingtons zu einer solchen Forderung an Israel davon abhängig, dass die Palästinensische Autonomiebehörde aufgefordert wird, „sofort gegen alle terroristischen Gruppen und Individuen“ vorzugehen. Sie soll zudem alle illegalen Waffen im Gazastreifen konfiszieren und den Schmuggel von Waffen in die Palästinensergebiete unterbinden.

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