Verkauf von Staatsanteilen Frankreich treibt Privatisierungspläne voran

Ministerpräsident Edouard Philippe kündigt weitere Verkäufe von Staatsbeteiligungen an Unternehmen an. Ein dazu nötiges Privatisierungsgesetz werde erarbeitet. Mit dem Geld sollen junge Firmen finanziert werden.
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Frankreichs Premierminister sagte nicht, welche weiteren Unternehmensbeteiligungen der Staat verkaufen möchte. Quelle: AFP
Edouard Philippe

Frankreichs Premierminister sagte nicht, welche weiteren Unternehmensbeteiligungen der Staat verkaufen möchte.

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ParisDie französische Regierung treibt ihre Privatisierungspläne voran. Es würden weitere Staatsanteile an Unternehmen verkauft, kündigte Ministerpräsident Edouard Philippe in der Sonntagszeitung „JDD“ an. Ein dazu nötiges Privatisierungsgesetz werde erarbeitet.

Einen Zeitrahmen für den Verkauf von Beteiligungen nannte Philippe ebenso wenig wie Namen von betroffenen Unternehmen. Die Regierung hatte im vergangenen Jahr Privatisierungen im Volumen von zehn Milliarden Euro angekündigt, um einen schweren Innovationsfonds für junge Unternehmen zu finanzieren. Dabei handelt es sich um ein Wahlversprechen von Präsident Emmanuel Macron.

Seither reduzierte der Staat seine Minderheitsanteile am Energiekonzern Engie und am Autobauer Renault. Zudem wird über eine Privatisierung des Pariser Flughafenbetreibers ADP und der Lottogesellschaft Francaise des Jeux (FDJ) spekuliert.

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