Verkündung Ruhanis
Iran will IS „bis zum Ende“ bekämpfen

Irans Präsident Ruhani hat gegenüber dem irakischen Ministerpräsident al-Abadi das Engagement seines Landes im Kampf gegen den IS bestärkt. Die Terrororganisation war der wichtigste Punkt auf der Agenda des Treffens.
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TeheranDer Iran wird im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bis zum Ende dabei sein. „So wie wir von Anfang an den Irak gegen diese Terroristen unterstützt haben, werden wir auch bis zum Ende mit dabei sein“, sagte der iranische Präsident Hassan Ruhani bei einem Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten Haidar al-Abadi am Dienstag.

Dabei werde Teheran dem Irak jede mögliche Hilfe zukommen lassen, fügte Ruhani nach Angaben des Präsidialamts hinzu.

Der Kampf gegen den IS stand am Dienstag ganz oben auf der Agenda des Besuchs von Al-Abadi im Nachbarland. Der IS beherrscht inzwischen in Syrien wie auch in Irak je ein Drittel der Landesfläche. Wegen seiner Grenzen zum Irak und der Feindschaft des IS mit den Schiiten im Iran gehört die Bekämpfung des Terrormiliz auch zu Teherans strategischen Zielen. Der Iran soll eines der ersten Länder sein, das die Kurden im Nordirak im Kampf gegen den IS mit Waffen beliefert hat.

Neben regionalen Themen wurde auch die Ausweitung der Wirtschaftsbeziehungen besprochen. Daher gehörten auch die Öl-, Handels- und Wirtschaftsminister zur Delegation und wollten mit ihren Kollegen neue gemeinsame Handelsprojekte besprechen. Nach Angaben Ruhanis hoffen beide Seiten, in Kürze ein Handelsvolumen von mehr als 23 Milliarden Euro im Jahr zu erreichen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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