Verschärfung der Sicherheitslage
USA rät seinen Bürgern zur Ausreise aus Saudi-Arabien

Die USA haben aus Sicherheitsgründen den Abzug aller nicht absolut notwendigen Diplomaten aus Saudi-Arabien angeordnet.

HB WASHINGTON/BERLIN. Grund dafür seien „spezifische und glaubwürdige terroristische Bedrohungen“ gegen amerikanische und westliche Einrichtungen in dem Land, teilte ein Sprecher des US-Außenministeriums am Donnerstag in Washington mit. Die Botschaft in Riad werde aber trotzdem geöffnet bleiben.

Zu möglichen Auswirkungen für die Deutsche Botschaft in Riad sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Freitag, das Ministerium beobachte in Zusammenarbeit mit den Partnern die Sicherheitslage weiterhin aufmerksam und passe die Maßnahmen der jeweiligen Lage an. Zu Einzelheiten äußerte sich der Sprecher jedoch nicht.

Zuvor hatte sich bereits US-Außenminister Colin Powell besorgt über die Lage in Saudi-Arabien geäußert. „Wir sind beunruhigt“, sagte der Minister. „Das Bedrohungsniveau ist gestiegen.“ Nach Berichten arabischer Medien waren Anfang der Woche bei Schießereien mit mutmaßlichen Terroristen in Riad mindestens fünf Polizisten und ein Extremist getötet worden.

Das Auswärtige Amt in Berlin empfiehlt bereits seit längerem, auf nicht unbedingt notwendige Reisen nach Saudi-Arabien zu verzichten. Es lägen „Hinweise auf Planungen terroristischer Anschläge vor, die kurzfristig zur Ausführung gelangen könnten“, warnt das AA in seinem Sicherheitshinweis.

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