Verschlechterung der Menschenrechtslage weltweit
Amnesty prangert US-Menschenrechtsverstöße an

Der von den USA angeführte Krieg gegen den Terror ist nach Ansicht von Amnesty International der schlimmste Angriff auf Menschenrechte und internationale Vereinbarungen seit einem halben Jahrhundert.

HB LONDON/BERLIN. „Der globalen Sicherheitspolitik der US-Regierung fehlt es an Weitsicht und Prinzipien“, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht 2004 der Organisation.

Nach Ansicht von Amnesty wurde die Welt im vergangenen Jahr durch die amerikanische Politik gefährlicher. Außerdem seien Gerechtigkeit und Freiheit eingeschränkt worden. Die US-Regierung verletze Menschenrechte im eigenen Land, verschließe die Augen vor Verstößen in anderen Ländern und führe Präventivkriege nach Wahl.

Weiter kritisierte die Menschenrechtsorganisation, dass Hunderte Ausländer ohne Anklage oder Prozess auf dem US-Stützpunkt Guantanamo auf Kuba festgehalten werden.

„Das Handeln von Regierungen im Namen einer einseitigen Sicherheitsstrategie gerät zunehmend zur Kriegserklärung an menschen- und völkerrechtliche Grundwerte“, sagte die Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty, Barbara Lochbihler, am Mittwoch in Berlin.

Seite 1:

Amnesty prangert US-Menschenrechtsverstöße an

Seite 2:

Seite 3:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%