Verstärkte Schutzmaßnahmen
Terror-Alarmstufe in den USA erhöht

In den USA hat die Regierung kurz vor den Weihnachtsfeiertagen die zweithöchste Terror-Alarmstufe ausgerufen. Außerdem ordnete sie die massive Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen an. Grund für den Schritt ist ein „erheblicher Anstieg“ von „glaubwürdigen Hinweisen“ auf mögliche Anschläge, wie Heimatschutzminister Tom Ridge mitteilte.

HB WASHINGTON. Die US-Regierung hatte die Warnstufe am Vortag auf orange erhöht - der zweithöchsten Stufe überhaupt - und vor Anschlägen gewarnt, die schwerer als die vom 11. September 2001 sein könnten.

„Es wird mehr Patrouillen der Küstenwache in den Häfen geben... Auf den Flughäfen wird es mehr Hundepatrouillen und Parkverbote geben“, kündigte US-Heimatschutzminister Tom Ridge in einem Interview des US-Fernsehsenders NBC an. In New York würden vor allem die Sicherheitsvorkehrungen an wichtigen Brücken und Tunnels verstärkt.

Ridge forderte die US-Bevölkerung auf, wachsam zu sein, aber trotzdem an Reiseplänen für die bevorstehenden Feiertage festzuhalten. „Wenn Sie Reisepläne haben, fahren Sie. Ändern Sie ihre Pläne nicht.“

Der Heimatschutzminister hatte die Erhöhung der Warnstufe mit der Gefahr von Anschlägen während der Weihnachtszeit begründet. „Die Information, die wir haben, deutet darauf hin, dass Extremisten im Ausland in nächster Zeit mit Anschlägen rechnen, von denen sie glauben, dass sie an die Anschläge in New York, auf das Verteidigungsministerium und in den Feldern von Pennsylvania herankommen oder sie sogar übertreffen“, sagte Ridge.

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