„Vertrauen wächst“
Geithner geht auf Fed-Kurs

Das Vertrauen in die Stabilität des US-Finanzsystems ist nach Ansicht von Finanzminister Timothy Geithner wieder gewachsen. Damit stützt Geithner den ebenfalls verhalten optimistischen Ausblick der US-Notenbank Fed.

HB PARIS. "Es ist zu erkennen, dass die Märkte anfangen, besser zu funktionieren und die Risikoprämien fallen. Das ist grundsätzlich eine gute Sache", sagte er nach einem Treffen mit der französischen Wirtschaftsministerin Christine Lagarde in Paris am Donnerstag. In einem Fernsehinterview bekräftigte Geithner zudem, dass er Anzeichen auf eine dauerhafte Verbesserung der Lage an den Kreditmärkten sehe.

Damit stimmte Geithner in verhaltenen Optimismus der US-Notenbank ein. Die Federal Reserve rechnet in wenigen Monaten mit einem Ende der Rezession in den USA. Zwar bleibe die Wirtschaft weiterhin verwundbar, aber in der zweiten Jahreshälfte werde es langsam wieder aufwärtsgehen, erklärte die Notenbank am Mittwochabend. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaft nach Einschätzung der Fed zwar wieder wachsen. Sie werde aber noch einige Jahre brauchen, um sich von der schwersten Rezession seit Jahrzehnten zu erholen.

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