Vertrauensbildende Maßnahmen
Ankara und Athen wollen Luftzwischenfälle vermeiden

Griechenland und die Türkei wollen eine direkte Telefonleitung einrichten, um künftig Luftzwischenfälle in der Ägäis zu vermeiden.

dpa ANKARA. Das teilten die Außenminister beider Länder, Petros Molyviatis und Abdullah Gül, am Dienstag nach Gesprächen in der türkischen Haupstadt Ankara mit. Über die Leitung sollen die militärischen Operationsstäbe in Larissa (Griechenland) und Eskisehir (Türkei) in Kontakt treten.

Darüber hinaus vereinbarten die beiden Minister drei weitere vertrauensbildende Maßnahmen, die zur Entschärfung des Ägäiskonflikt beitragen sollen. Ankara und Athen führen seit drei Jahren Sondierungsgespräche für eine Lösung des Konflikts um Hoheitsrechte in der Ägäis. Molyviatis und Gül kündigten zudem einen Ausbau der Zusammenarbeit beider Länder auf den Gebieten Wirtschaft und Handel, Energie, Verkehr und Tourismus an.

Der griechische Außenminister, der seit seiner Ernennung vor einem Jahr erstmals die Türkei besuchte, wurde auch vom türkischen Staatspräsidenten Ahmet Necdet Sezer empfangen.

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