Video zeigt angeblich exekutierte Amerikaner
Extremisten drohen mit der Ermordung von zehn entführten Irakern

Im Irak haben Extremisten zehn Mitarbeiter einer US-Firma entführt. Sie drohen, die Männer zu töten.

HB BERLIN. Im Irak drohen Extremisten damit, zehn entführte irakische Mitarbeiter einer US-Firma zu ermorden, falls ihr Arbeitgeber sich nicht aus dem Land zurückzieht. Der arabische Nachrichtensender Al Arabija sendete am Sonntag Videoaufnahmen, auf denen zehn Männer mit verbundenen Augen zu sehen sind. Der Sender zeigte außerdem Bilder einer Gruppe namens «Brigaden des islamischen Dschihad».

Auf dem Band sind auch zwei westlich aussehende Ausländer zu sehen. Die Gruppe behauptet dem Sender zufolge, dass die beiden amerikanische Zivilisten seien, die vor Tagen in Bagdad exekutiert worden seien.

Weiter berichtet Al Arabija, dass Extremisten am Sonntag in Bagdad drei Angehörige der unabhängigen Wahlkommission ermordet hätten.

Augenzeugen berichteten ferner, vor dem Eingang einer Moschee an der Straße zum internationalen Flughafen von Bagdad sei am frühen Sonntagmorgen eine Rakete eingeschlagen. Sie habe einen Mann leicht verletzt.

Auch aus Falludscha gab es Meldungen von Kämpfen: Einwohner der von US-Truppen besetzten einstigen Rebellenhochburg im Westirak berichteten am Sonntag von amerikanischen Luftangriffen auf Stellungen der Aufständischen im Osten der Stadt.

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