Viele Einzelheiten stehen immer noch nicht fest
Rumsfeld verteidigt geplante Truppenverlagerungen

Pentagonchef Donald Rumsfeld hat am Dienstag die amerikanischen Pläne für umfangreiche Truppenverringerungen im Ausland verteidigt.

HB WASHINGTON. Bei einer Senatsanhörung zur Reform der Geheimdienste wies er insbesondere Kritik aus demokratischen Kreisen zurück, der vorgesehene Abbau in Südkorea könne die Sicherheit auf der Halbinsel gefährden. US-Präsident George W. Bush hatte am Montag den Abzug von 60 000 bis 70 000 Soldaten aus Europa und Asien in den nächsten zehn Jahren angekündigt. Nach Deutschland ist Südkorea am stärksten betroffen.

Verbesserte technologische Fähigkeiten würden zusammen mit einer schrittweise wachsenden Rolle Südkoreas bei der Verteidigung der Halbinsel die US-Truppenreduzierungen ausgleichen, sagte Rumsfeld. „Wir würden nichts tun, das die Abschreckung gefährden könnte.“

Rumsfeld wies weiter darauf hin, dass viele Einzelheiten des Truppenabbaus in Europa und Asien noch nicht feststünden und diskutiert würden. Er betonte zugleich, dass US-Verbündete „eine Menge Unterstützung“ für die Truppenverlagerung gezeigt hätten. Zu Deutschland sagte der Pentagonchef: „Wir erwarten keinen sowjetischen Panzerangriff in der norddeutschen Tiefebene mehr.“

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